SCHWERPUNKT GESUNDHEITSBRANCHE IM WANDEL | FREITAG - SONNTAG | 8.-10. DEZEMBER 2017 | HEILBRONN

SCHRITTMACHER – Innovationcamp Heilbronn

»Für jemanden, der aus einer naturwissenschaftlich sehr klar reglementierten Industrie kommt ist es eine unheimliche Bereicherung, wenn er mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft arbeitet, denn dort gelten andere Gesetzmäßigkeiten.« (Ralf Klenk, Stifter »Große Hilfe für kleine Helden«)

Wir werden immer älter und zugleich kann die Medizin immer mehr. Gelenke werden ausgetauscht, Organe durch Maschinen ersetzt und bald vielleicht sogar gedruckt – vieles erscheint machbar. Jedoch bewegt sich das Gesundheitswesen in einem limitierten finanziellen Rahmen. Und so stellen sich der gewandelten und wandelnden Medizin und dem Gesundheitswesen immer drängender Fragen wie zum Beispiel nach der Verträglichkeit von ökonomischer Vorgehensweise und ärztlicher Berufsethik oder der Humanität mancher Abläufe in der Branche. So drängend die vielen Fragen, so ausgeprägt die Suche nach Antworten und Lösungen. Allgemein mehr Geld zu fordern ist ein Weg und stellenweise wohl alternativlos. Aber er ist nicht kreativ und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Bedingungen kaum zielführend.

Beim SCHRITTMACHER – Innovationcamp Heilbronn erarbeiten und besprechen Kreativ- und Kulturunternehmer_innen gemeinsam mit Akteuren aus dem Gesundheitswesen vom 8. bis 10. Dezember 2017 Lösungsansätze zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen mit denen sich Ärzte, Pfleger, Krankenversicherer, Kliniken, Pflegeheime, Arbeitgeber und alle Patienten auseinandersetzen müssen. Zu den Themenschwerpunkten »Changeprozesse für das Be- und Entlohnungssystem im Gesundheitswesen«, »Fach- und Nachwuchskräfterecruiting für die Alten- und Krankenpflege«, »Raumdesign in der Kinderklinik« und »Simulation in der Medizin« wird ein vielfältiges Programm geboten.

Neben faszinierenden Impulsvorträgen und einer Erlebniswelt, die unter anderem die vergebliche Anstrengung im Alter fühlen lässt, werden in diversen Workshop-Formaten konkrete Aufgabenstellungen mit Expert_innen kreativ bearbeitet und Lösungsansätze entwickelt. Analog der interdisziplinären und crosssektoralen Zusammensetzung von Design-Thinking-Teams lebt der SCHRITTMACHER von der Neugierde und Empathie sowie den Erfahrungen und Ideen aller Mitwirkenden. Im insel-Hotel auf der geschichtsträchtigen Neckarinsel Hefenweiler im Herzen Heilbronns gibt es als kreativ-ärztliche Zusatzleistung neue Kontakte, die das eigene Netzwerk bereichern und Wege zu neuen Märkten aufzeigen, dazu ideenreiche Ansätze für den persönlichen Methodenkoffer und fürs Seelenheil gibt’s schwäbische Kulinarik. Eine gesundheitsfördernde Lachtherapie der Prenzlschwäbin und rhythmische Bewegungsanimation durch The Mighty Tinies mit ihren Ukulelen und DJ Sven Francisco von der Platte sorgen für kreislaufanregendes Ambiente.

Wir freuen uns auf wissensdurstige Mitmacher_innen und ein gesundheitsförderndes Wochenende!

08 Freitag
17:30
Anreise, Check-In, Zimmerbelegung
18:00
Politische Grußworte durch Martin Diepgen (Erster Bürgermeister Stadt Heilbronn)
18:15
Begrüßung durch die Veranstalter und Organisatoren
18:45
gemeinsames Abendessen
20:00
Impulsvortrag Bärbel Stolz "Die Prenzlschwäbin"
20:15
Befragung “Die Prenzlschwäbin" moderiert durch Christoph Brosius
20:30
Vorstellung Sisyfox durch Amelie Künzler
20:45
Vorstellung Roboter Pepper durch Steffen Weimann
21:00
Bekanntgabe Workshop-Gruppen, Workshopthemen, Programmablauf Samstag
21:15
Zwiegespräch zwischen Mentoren und Fallgeber je Gruppe, Moderation Christoph Brosius
22:00
gemeinsamer Ausklang des Abends
23:30
Programmende
09 Samstag
08:00
Frühstück im Willys des insel-hotels
09:00
Morgengespräch Ralf Klenk (Gründer„Große Hilfe für kleine Helden“) inkl. Fragerunde moderiert durch Christoph Brosius
09:30
Workshop-Runde 1 „Changeprozess für das Be- und Entlohnungssystem im Gesundheitswesen“ (Gruppe 1), „Fach- und Nachwuchskräfterecruiting für die Alten- und Krankenpflege“ (Gruppe 2), „Raumdesign in der Kinderklinik“ (Gruppe 3), „Simulation in der Medizin“
11:15
Kaffeepause
11:30
Impulsvortrag Marc Hassenzahl (Universität Siegen) und moderierte Diskussion
12:15
Mittagessen
13:15
Workshop-Runde 2 (bei freier Pauseneinteilung)
16:00
Kaffeepause
16:15
Impulsvortrag Manuel Böhringer (Zukunftsfonds Heilbronn) und moderierte Diskussion
17:00
kleine Pause
17:15
Austauschplattform zwischen den Gruppen: Methodik und Prozess (4 Mentoren stellen ihre Methodik vor)
18:30
kreative Pause
19:00
Abendessen
20:00
Auftritt THE MIGHTY TINIES es kommt nicht immer auf die Größe an! Im Land der Zwerge ist die Ukulele der Platzhirsch. Kein anderes Instrument darf größer sein, das ist Konzept.
21:00
Ausklang des Abends mit DJ Sven Francisco
21:00
offenes Arbeiten der Workshop-Gruppen bei Lust und Bedarf bis in die Nacht hinein
23:30
Programmende
10 Sonntag
08:00
Frühstück im Willys des insel-hotels
09:00
Workshop-Runde 3, Finale Erarbeitung der Präsentationen & Lösungsmodelle
10:15
Kaffeepause
10:30
Workshop-Runde 4, Finale Erarbeitung der Präsentationen & Lösungsmodelle
11:40
Impulsvortrag Prof. Dr. Lutz Neugebauer (Nordoff-Robbins) und moderierte Diskussion
12:15
Mittagessen
13:15
Begrüssung der Politiker (t.b.a.)
13:30
Zusammenfassung der 2,5 Tage Innovation Camp durch den Veranstalter und den Moderator
13:45
Vorstellung Workshopergebnisse durch jeweilige Workshop-Gruppen
15:45
Feedbackrunde via Roboter Pepper Verabschiedung Teilnehmer

Workshop-Themen

Changeprozess für das Be- und Entlohnungssystem im Gesundheitswesen

Mentor: Susan Barth
»Es gibt ein Grundproblem im System: Unsere Medizin ist oft nur auf den Mangel aus. Der Arzt wird belohnt, wenn er einen Mangel feststellt und verschreibt.«
Westliche Gesundheitssysteme muten den Patienten Übertherapie, Geldverschwendung und zersplitterte Versorgungsstrukturen zu. Die Medizin »lebt« mit dieser Art Behandlung von Patienten schon seit langer Zeit sehr »komfortabel«. Wenn es nicht zu mehr Transparenz und Qualitätssicherungsmaßnahmen kommt, die auch Konsequenzen auf den Abschluss und die Honorierung von Behandlungsverträgen mit Ärzten, Krankenhäusern oder anderen Anbietern haben, kann sich eine NutzerInnenorientierung und Patientensouveränität kaum entwickeln.

Fach- und Nachwuchskräfterecruiting für die Alten- und Krankenpflege

Mentor: Matthias Leitner
»Es gibt zu wenig Pflegepersonal und es wird nichts nachgebildet. Nicht, weil keine Stellen angeboten werden, sondern weil niemand mehr diese Berufe ergreifen will. Die jungen Leute sind einfach nicht mehr bereit dazu.«
Den Pflegenotstand gibt es, weil in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und auch in der ambulanten Pflege ein dramatischer Personalmangel herrscht. Es gibt zu wenig Personal, weil Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Pflegeberufe inzwischen so sind, dass viele trotz Neigung und großem Bedarf den Beruf nicht mehr ergreifen oder wieder aufgeben. Kostendruck und Rationalisierung haben zu einer dramatischen Verschärfung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsdrucks geführt. Eine Situation, die in der Altenpflege zu einem akuten Fachkräftemangel geführt hat: Die Attraktivität des Berufs leidet.

Raumdesign in der Kinderklinik

Mentor: Steffen Weimann
»Wenn es möglich wäre, die Mahlzeiten nicht im Patientenzimmer zu reichen, sondern eine Cafeteria für sie zu eröffnen, wäre das in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für die Patienten. Sie könnten viel besser aussuchen, was sie essen wollen, sie würden sich mehr bewegen und sie würden vermehrt mit anderen Patienten zusammen kommen und kommunizieren.«
Der Auftrag und die Dringlichkeit strategischen Handelns bei Raumgestaltungen für Health & Care-Einrichtungen ist in Bezug auf wahrnehmungsorientierte, zukunftsfähige (nachhaltige) sowie formalästhetische Kriterien offensichtlich. Immer mehr Menschen erwarten neben funktionalen und technisch-hygienischen Parametern bewusst gestaltete Räume, die eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen. Dazu zählen nicht nur die Aspekte der Sicherheit und Orientierung, sondern auch die der räumlichen Begegnungsqualität – der Raum als Genesungsfaktor.

Simulation in der Medizin

Mentor: Christoph Brosius
»Was nicht ohne großen technischen Aufwand realisiert werden kann oder ohne den Patienten zu gefährden ist prädestiniert für die Simulation im Gesundheitswesen.«
Simulation im Gesundheitswesen kann helfen, Planungen und Prozesse zu optimieren, den besten Lösungsansatz zu finden und Kosten zu sparen. Gamification-Mechanismen können dem Patienten komplizierte Sachverhalte besser kommunizieren, nicht sofort sichtbare Langzeiteffekte als Folge von heutigem Handeln im Zeitraffer simulieren, die Motivation verbessern, die Konzentration steigern und Fehler vermeiden.

Christoph Brosius | Moderator & Mentor

Der Geschäftsführer und Mitgründer des E-Mental-Health Entwicklers Circumradius ist gelernter Werbekaufmann, war Regieassistent und Aufnahmeleiter bevor er Spieleproduzent, Dozent, Unternehmensberater und Moderator wurde. Diese vielfältigen Perspektiven aus seinen über 15 Jahren Erfahrung in der Unterhaltungsindustrie bringt er am liebsten in ganz anderen Branchen zur Wirkung, zuletzt mit seiner Berliner Game Thinking Agentur Die Hobrechts.
Heute analysiert und löst er komplexe Fälle aller Art und hilft anderen beim spielerischen Wechsel ihrer Perspektive. Er ist ausgezeichnet mit dem europäischen Young Leonardo Award for Corporate Learning, Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und fährt wirklich gern Motorrad.

Bärbel Stolz | Die Prenzlschwäbin | Referentin

Bärbel Stolz wurde 1977 in Esslingen am Neckar geboren.
Nach dem Abitur meldete sie sich zur Schauspielprüfung und dem Medizinertest gleichzeitig an. Der Termin an der Schauspielschule war zuerst – sie studierte an der renommierten »Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch« in Berlin.
Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen, unter anderem am Deutschen Theater in Berlin und am Staatstheater Hannover, und diverse Rollen für TV- und Kino-Produktionen wie »Türkisch für Anfänger« (ARD), »Doctor’s « (RTL) und »Fack ju Göthe«. 2016 erschien ihr Erzählband über die Erlebnisse einer Schwäbin in Berlin: »Isch des bio?«
Die Comedy-Webserie »die Prenzlschwäbin« entstand im Familienkreis – mit ihrem Mann und ihrem Bruder. Sie ist darin die prototypische Bewohnerin des Berliner Bio-Biedermeierbezirks Prenzlauer Berg, Tummelplatz Berliner Besserverdienender mit schwäbischem Migrationshintergrund.
Sie hat zwei so verwöhnte wie verzogene Kinder, die sie Bruno-Hugo-Luis und Wikipedia getauft hat und für hochbegabt hält. Selbstverständlich macht sie Yoga und kauft ausschließlich Bio.
Bärbel Stolz lebt inzwischen seit über 20 Jahren in Berlin.

Steffen Weimann | Servicelle | Referent & Mentor

Steffen Weimann ist Geschäftsführer der Digitalisierungs- und Service-Beratung Servicelle und Dozent für Dienstleistungsmanagement und Informationsmanagement sowie Senior Lecturer für Service Engineering & Maintenance der FOM German-Sino School of Business & Technology.
Seit 2014 ist Steffen Weimann gründendes Mitglied des KompetenzCentrum für Technologie- und Innovationsmanagement (KCT) der Hochschule für Oekonomie und Management FOM.
„Wir müssen die Menschen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Auf ihn richten wir unsere Angebote aus. Dabei fokussieren wir uns auf den Nutzen, den wir in Form eines Werteversprechens formulieren und als Haltung in unserer Kultur verankern. Neue Technologien helfen uns Nutzen in der Kunden-Interaktion zu erzeugen und bleibende Kundenerlebnisse zu schaffen.“

Ralf Klenk | Große Hilfe für kleine Helden | Referent

Ralf Klenk, Jahrgang 1958, studierte nach seinem Abitur Maschinenbau an der Hochschule Heilbronn. Im Anschluss an sein Studium gründete er 1983 das IT-Unternehmen Bechtle und baute es über 25 Jahre vom Ein-Mann-Betrieb zum börsennotierten und international erfolgreichen Konzern auf. 2008, zu seinem 25. Bechtle-Jubiläum, verlängerte der Unternehmer seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG nicht, um nach einem persönlichen Schicksalsschlag sein unternehmerisches Know-how im Sozialbereich einzubringen.
Bereits ein Jahr später gründete Klenk im November 2009 die Stiftung »Große Hilfe für kleine Helden« an der Heilbronner Kinderklinik. Er ist heute als Vorsitzender des Stiftungsrates weiter aktiv in die Stiftungsaktivitäten eingebunden und engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich in mehreren Gremien seiner Heimatstadt.

Pepper

Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Pepper. Als ich vor einem Jahr bei der ICS Group angefangen habe, wusste ich noch nicht viel über Digitalisierung und IT-Trends. Heute ist mir klar, dass ich das Sinnbild für neue Technologien darstelle.
So als Anfänger in einer neuen Firma, muss man viel lernen. Im Trainee-Programm konnte ich erstmal alle Bereiche durchlaufen. Die ICS Group ist breit aufgestellt, da gab es viel zu entdecken für mich. Ich sitze nun in Heilbronn mit den Software-Speziallisten in einem Büro. Zusammen mit meinen Kollegen habe ich viel Spaß und bin neugierig was die Zukunft bringt.
Auf dem Innovation-Camp erlebt ihr mit mir „Digitalisierung zum Anfassen“.

Amelie Künzler | Urban Invention | SisyFox

Gemeinsam mit ihrem Co-Founder Sandro Engel leitet Amelie Künzler Urban Invention, eine Kreativ-Schmiede, die den urbanen Raum umkrempelt. So gamifizierten sie z.B. das Warten an Fußgängerampeln. Als Produktdesignerin arbeitet sie dabei an der Schnittstelle zwischen dem Menschen und seiner Umwelt. Amelie Künzler hat ihr Master-Studium an der HAWK Hildesheim erfolgreich abgeschlossen und absolvierte hier ebenso ihren Bachelor in Produktdesign. Zum Innovationcamp wird Amelie gemeinsam mit SisyFox anreisen. Sisyfox ist eine interaktive Installation, die spielerisch den Umgang mit Scheitern thematisiert und dabei den Körper mobilisiert. Mit eigener Kraft, Ausdauer, Geschick und unendlicher Motivation kannst du SisyFox dabei helfen, den Gipfel zu erklimmen. Wieder aufstehen, Kräfte sammeln, weitermachen. Ewiges Scheitern, ewiger Spaß.

Manuel Böhringer | Zukunftsfonds Heilbronn | Referent

Durch sein duales Bankstudium an der DHBW Stuttgart wurden Manuel Böhringer die theoretischen Grundlagen der Unternehmensfinanzierung vermittelt. Im Partnerunternehmen konnte er diese durch Einsätze im Controlling, Treasury und der Unternehmensbetreuung praktisch umsetzen. Nach diversen Praktika in der Finanzbranche, ist Herr Böhringer seit 2016 als Investment Manager beim Born2Grow / Zukunftsfonds Heilbronn für die Akquisition von neuen Beteiligungen aus den Bereichen Industrie, Life Science und IT verantwortlich.

Matthias Leitner | Mentor

Matthias Leitner ist Digital Storyteller und Analogstratege. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet und 2012 zu den Top 30 bis 30-Nachwuchsjournalisten Deutschlands gewählt. Matthias Leitner ist Mitbegründer des Journalistenkollektives Affe im Kopf, leitet seit 2015 das Storytelling Lab story : first und entwickelt bei BR Next als Projekt- und Ideenmanager Programminnovationen wie den Call for Podcast. Im März 2016 ist das Buch “story : now – Ein Handbuch für digitales Erzählen” erschienen. Von der Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wurde er 2017 zum Fellow ernannt.

Dr. Marc Hassenzahl | Referent

Dr. Marc Hassenzahl ist Professor für „Ubiquitous Design / Erlebnis und Interaktion“ am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Als promovierter Psychologe verbindet er seinen erfahrungswissenschaftlichen Hintergrund mit der Leidenschaft für das Interaktionsdesign. Im Mittelpunkt steht dabei die Theorie und Praxis des Gestaltens freudvoller, bedeutungsvoller und transformativer Erlebnisse. Marc ist Autor von „Experience Design. Technology for all the right reasons“ (MorganClaypool), Co-Autor von “Psychologie in der nutzerzentrierten Produktgestaltung. Mensch-Technik-Interaktion-Erlebnis” (Springer, mit Sarah Diefenbach) und anderen Beiträgen an der Nahtstelle von Psychologie, Designforschung, Interaktions- und Industriedesign.
www.marc-hassenzahl.de

Susan Barth | Mentorin

Susan Barth ist Diplom-Psychologin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Als selbständige Beraterin begleitet sie seit vielen Jahren Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen bei Veränderungsprozessen, die immer häufiger initiativ angestoßen werden, um das (sich schon abzeichnende) Neue in die Welt zu bringen und der Notwendigkeit eines komplexen Wandels gerecht zu werden. Seit Herbst 2017 ist sie an der Hochschule Heilbronn im Prorektorat Forschung, Transfer und Innovation für die Innovations- und Gründungskultur zuständig. Für Susan gehört es schon lange zu Ihrem Betätigungsfeld, über die Bedingungen der individuellen Selbstwirksamkeit und des co-kreativen Zusammenlebens nachzudenken. Aus diesen Reflexionen hat sie u.a. 2012 die urbane Intervention „Die Erinnerungsguerilla“ gegründet, die offene Fragen im urbanen Raum verklebt. 2015 erhielt Susan Barth von der Bundesregierung für diese virale Bewegung die Auszeichnung „Kreativ- und Kulturpilotin Deutschlands“ – diese gilt „Ideen und Menschen, die mit ihrem Handeln dem Kultur- und Kreativleben in Deutschland Gesicht und Gewicht geben“.

Prof. Dr. Lutz Neugebauer | Referent

Studium der Musikpädagogik in Aachen und post-graduate Studium der Musiktherapie am Nordoff/Robbins Centre der City University London. Ab 1982 musiktherapeutische Arbeit am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, sowie Praxis- und Lehrtätigkeit am Institut für Musiktherapie der Universität Witten/Herdecke.
Von 1988 bis zum Schließungsbeschluss der Universität als Leitung des Institutes für Musiktherapie der Uni Witten/Herdecke tätig. Promotion und spätere Ernennung zum Honorarprofessor durch das Wissenschaftsministerium NRW aufgrund außerordentlicher Leistungen beim Aufbau und der Entwicklung des Faches.
1992 Initiative zur Gründung einer Deutschen Nordoff/Robbins Stiftung nach englisch-amerikanischem Vorbild, hier Projekte zur Finanzierung von Praxis, Forschung und Lehre.
2005 Gründung des Nordoff/Robbins Zentrums Witten, Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Vorstandsarbeit in der DMTG und ehrenamtliche Arbeit in anderen Gremien und wissenschaftlichen Beiräten.
2017 Ehrung durch den Bundesverband Musikindustrie mit einem Sonderpreis des ECHO in der Kategorie ’soziales Engagement‘.

insel-hotel | Willy-Mayer-Brücke | Heilbronn

Insel-Hotel | Heilbronn

Als Veranstaltungslocation dient das insel-hotel.

Das traditionsreiche Haus liegt auf einer Insel im Neckar im Herzen Heilbronns. 1952 wurde der Grundstein für das heutige insel-hotel auf dem „Hefenweiler“ – der Neckarinsel – gelegt. Willy Mayer hatte schon früh das Potential des romantischen Platzes mitten im Herzen der Stadt erkannt. Die vollständige Fertigstellung des Hauses erfolgte bis 1959.

1970 wurde die Erweiterung des Hotels durch Hans-Georg und Gisela Mayer eingeleitet.

Heute wird das 4* Superior Hotel von den beiden Enkelinnen des Gründers federführend geprägt und geleitet. Die Modernisierung des Hotels wird von den Beiden mit Fingerspitzengefühl betrieben, um den ursprünglichen Charme und den Geist des Hauses nicht zu zerstören. Lobby, Bar und Restaurant wurden bereits mit Liebe zum Detail renoviert. Neue Elemente gepaart mit geschichtsträchtigen Antiquitäten vermitteln den Gästen ein behagliches, aber doch exklusives Ambiente.

Katja Armbruckner
Pressearbeit
Johannes Tomm
Organisation

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
u-institut Backes & Hustedt GbR | Jägerstraße 65 | 10117 Berlin | T 030 / 20 88 89 1- 0

 

v.l.n.r. Marcel Kantimm, Maike Endresz, Robert Mucha

HANIX MEDIA Marcel Kantimm & Robert Mucha GbR | Wilhelmstraße 56 | 74074 Heilbronn
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