100 Fellows

Sie sind da!

Das „Radar der Radare“ besteht seit 2017 aus 100 Fellows. Zu den 50 im Juni 2016 ernannten Akteuren und Experten aus dem Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft haben sich 50 weitere Persönlichkeiten aus ganz Deutschland und vielen unterschiedlichen Wirkungsfeldern, Branchen und Professionen zusammengefunden. Anfang Februar 2017 startete das neue Fellows-Team mit einem exklusiven Workshop in den Austausch und die Themenentwicklung für die kommenden Monate.

Das sind die neuen Fellows:

Andrea Augsten, Saskia Behrens, Roberta Bergmann, Alain Bieber, Marie Bues, Daniel Büning, Matthias Burgbacher, Gerald Dissen, Christian Dosch, Alexander Grimm, Reinhard Gröne, Michael Grotenhoff, Hendrik Haase, Marte Hentschel, Katja Hermes, Martin Horst, Holger Hübner, Christiane Hütter, Thomas Junk, Alexandra Klatt, Lilia Kleemann, Klaus Kranewitter, Fritz Krings, Matylda Krzykowski, Matthias Leitner, Jonas Lindemann, Thoas Lindner, Marco Maas, Nicolas Markwald, Torsten Meyer-Bogya, Benjamin Mirtschin, Klaus-Dieter Müller, Daniel Plettenberg, Sebastian Rost, Paula Schwarz, Rita Stern, Sebastian Thies, Jakob Vicari, Marko Vucic, Leander Wattig, Frank Wedemeyer, Marc Wohlrabe, Yasha Young, Tanja Zeising, Christian Zöllner, Thorsten Hary, Gunnar Spellmeyer

Die Fellows unterstützen das Kompetenzzentrum bei der Erreichung seiner Ziele. Sie gestalten die Kultur- und Kreativwirtschaft als Kernbranche in Deutschland aktiv für die Zukunft mit. Die Berufenen sind in den Bundesländern beheimatete, aber auch international verortete Experten. Sie werden tätig als unabhängige Botschafter und Multiplikatoren für das Kompetenzzentrum. Die Fellows nehmen eine Radarfunktion ein, um nationale aber auch internationale Entwicklungen mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu identifizieren. Sie sind Scouts für neue Themen, Trends und Talente in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dies insbesondere auch an Schnittstellen zu anderen Wirtschaftsbranchen wie auch zu gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Im Rahmen von bilateraler Kommunikation und online-gestützten Befragungen werden von den Fellows Themen und Trends identifiziert, die bereits oder in der Zukunft eine Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft haben.

Weit über 100 Nominierungen sind im Oktober 2016 eingegangen und wurden im Dezember 2016 von einer elf-köpfigen Fellows-Jury ausgewählt, das Netzwerk zu erweitern.

FAQs Fellow Nominierungsverfahren

Die Fellows sind Teil eines exklusiven Akteursnetzwerkes. Sie nehmen eine Radarfunktion ein, um nationale aber auch internationale Entwicklungen, Themen, Trends und Talente mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere an Schnittstellen zu anderen Wirtschaftsbranchen, zu gesellschaftlichen und zu umweltbedingten Herausforderungen zu identifizieren.

Als Fellows sollen voranging Unternehmer/innen der Kultur- und Kreativwirtschaft aber auch anderer Wirtschaftsbranchen ausgewählt werden. In begründeten Einzelfällen kann die Jury aber auch anders entscheiden. Die Fellows sind in den Bundesländern beheimatete, oder auch international verortete, Experten, die sich für die Kultur- und Kreativwirtschaft einsetzen möchten.

Die Fellows profitieren von: einem hochkarätig besetzten Netzwerk und dem damit verbundenen Austausch; einer öffentlichkeitswirksamen Plattform; der Reputation aus der Unterstützung einer Bundesinitiative; exklusiven Zugang zu den Ergebnissen und Einsichten des Fellows Netzwerks; neuen Impulsen und Inspiration für die eigene Tätigkeit; der Teilnahme an medienwirksamen Veranstaltungen (z.B. Jahreskonferenz, Fellow-Ernennung, Preisverleihung Kultur- und Kreativpiloten, …); der Teilnahme an internen Workshops und anderen exklusiven Veranstaltungen zur Weiterentwicklung von Themen und somit auch zur individuellen Weiterbildung; Jurytätigkeiten in verschiedenen Zusammenhängen.

Nein – man kann nur jemand anderen nominieren. Möchtest Du selbst Fellow werden, musst Du jemanden finden, der Dich vorschlägt.

Nein – das Vorschlagsverfahren wird ausschließlich über die Webseite des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes durchgeführt. Wenn Du Fellow werden möchtest, musst Du jemanden finden, der Dich dort vorschlägt.

Eine Jury aus bestehenden Fellows trifft die Entscheidung über die neuen Fellows.

Als Fellows sollen voranging Unternehmer/innen der Kultur- und Kreativwirtschaft aber auch anderer Wirtschaftsbranchen ausgewählt werden. Das sind Experten der Kultur- und Kreativwirtschaft und darüber hinaus, die sich für die Branche einsetzen und Botschafter sowie Multiplikatoren für diese werden möchten.

Alle elf Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft werden durch die Zusammensetzung des „Radar der Radare“ widergespiegelt. Auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis soll bei der Auswahl ebenso geachtet werden, wie darauf, dass alle Bundesländer repräsentiert sind. Zusätzlich werden einige Fellows auf internationaler Ebene berufen.

Die Fellows sind Scouts für neue Entwicklungen, Best-Practice-Beispiele und relevante Personen in ihrer Region Deutschlands und/oder im Ausland und spiegeln diese an das Kompetenzzentrum.

Sie werden tätig als unabhängige Berater, Botschafter und Multiplikatoren für die Kultur- und Kreativwirtschaft und das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.

Der zeitliche Aufwand, der auf die Fellows zukommt, variiert je nach Ausgestaltung des Engagements. Es muss jedoch mit einem zeitlichen Mindestaufwand von ca. 20 Stunden pro Jahr gerechnet werden.

Für ein effektives Arbeiten wünschen wir uns die Teilnahme an regelmäßigen onlinegestützten Befragungen (Eine pro Quartal) zur Identifikation von Themen, Trends und Entwicklungen mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Teilnahme an mindestens einem regionalen oder themenspezifischen Workshop bzw. einer Veranstaltung pro Jahr.

Wir erwarten eine vertrauensvolle Atmosphäre, um die Ziele des „Radar der Radare – 100 Fellows für die Kultur- und Kreativwirtschaft“ zu erreichen. Deswegen wünschen wir uns von unseren Fellows für ein zielgerichtetes Arbeiten: Freude am Geben und Nehmen; Lust auf kreative Prozesse und innovative Methoden; Gestaltungswillen, Motivation und Offenheit; Vertrauen und Verschwiegenheit im Umgang mit Wissen; Loyalität der Sache und der Kultur- und Kreativwirtschaft gegenüber; Bereitschaft zum branchenübergreifenden Vernetzen; Teamgeist dem Kompetenzzentrum und den anderen Fellows gegenüber.

Das Engagement der Fellows erfolgt auf ehrenamtlicher Basis. Je nach Engagement können aber nach Absprache mit dem Kompetenzzentrum Reisekostenzuschüsse und Aufwandsentschädigungen übernommen werden.

Um zu aktuellen Themen, Trends und Bedarfen Einschätzungen aus erster Hand zu erhalten, werden neben bilateralen Gesprächen zwischen den Fellows und dem Transferteam des Kompetenzzentrums quartalsmäßig onlinegestützte Befragungen durchgeführt. Ebenso werden regionale und themenspezifische Workshops durchgeführt, die der Analyse sowie der Weiterentwicklung von relevanten Themen und Trends für die Kultur- und Kreativwirtschaft dienen.