100 Fellows

Die vom Kompetenzzentrum berufenen Fellows gestalten die Kultur- und Kreativwirtschaft als Kernbranche in Deutschland aktiv für die Zukunft mit. Sie sind in den Bundesländern beheimatete, aber auch international verortete Experten. Als unabhängige Botschafter und Multiplikatoren sind sie ehrenamtlich für die Branche und das Kompetenzzentrum tätig.

Die Fellows nehmen eine Radarfunktion ein, um Themen, Trends und Entwicklungen mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft frühzeitig zu identifizieren. Sie unterstützen uns dabei, Experten, Best-Practice-Beispiele, Testimonials und Erfolgsgeschichten aus der Praxis der Kultur- und Kreativwirtschaft zu finden, insbesondere auch an Schnittstellen zu anderen Wirtschaftsbranchen und gesellschaftlichen Handlungsfeldern. So ist es möglich, branchenübergreifend für die Potenziale und Leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu begeistern.

Fellows-Nominierung 2018

Das Fellows-Nominierungsverfahren ist geschlossen. Uns haben über 150 spannende Nominierungen erreicht. Allen, die sich an der Aktion beteiligt haben, möchten wir ganz herzlich dafür danken. Wir werden in Kürze die neuen Fellows hier vorstellen.

FAQs Fellow zum Nominierungsverfahren (Stand Januar)

Die Fellows bilden ein exklusives Netzwerk des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Sie sind UnternehmerInnen, die sich für die Kultur- und Kreativwirtschaft einsetzen, an der Schnittstelle zur Branche tätig sind oder mit einer der innovativsten Branchen Deutschlands zusammenarbeiten wollen.

Sie nehmen eine Radarfunktion ein, um nationale aber auch internationale Entwicklungen, Themen, Trends und Talente mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere an Schnittstellen zu anderen Wirtschaftsbranchen, zu gesellschaftlichen und zu umweltbedingten Herausforderungen zu identifizieren.

In 2018 wird insbesondere eine Öffnung des Netzwerks hin zu Mitgliedern anderer Branchen und Netzwerken angestrebt.

Als neue Fellows sollen in 2018 voranging Unternehmer/innen und inspirierende Persönlichkeiten aus Branchen und Bereichen jenseits der Kultur- und Kreativwirtschaft berufen werden, die Interesse haben, sich gemeinsam mit der KKW auf Perspektivwechsel einzulassen und an den Schnittstellen neue, gemeinsame Themen zu definieren und Zukunftsmodelle zu erarbeiten.

Es geht darum mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes branchenübergreifend Zukunft zu gestalten und neue Formen der Wertschöpfung zu schaffen. Entscheidend sind die Personen selbst, und dass diese den Spirit und die Funktion des Fellow-Netzwerks verstehen und treiben. Die Qualität des Netzwerks steht stets im Vordergrund.

Die Fellows profitieren von: einem hochkarätig besetzten Netzwerk, dem damit verbundenen Austausch und neuen Kooperationspartnern; einer öffentlichkeitswirksamen Plattform; der Reputation aus der Unterstützung einer Bundesinitiative; Teilnahme an Modellprojekten; neuen Impulsen und Inspiration für die eigene Tätigkeit; der Teilnahme an medienwirksamen Veranstaltungen (z.B. Jahreskonferenz, Fellow-Ernennung, Preisverleihung Kultur- und Kreativpiloten, …); der Teilnahme an internen Workshops und anderen exklusiven Veranstaltungen zur Weiterentwicklung von Themen und somit auch zur individuellen Weiterbildung; Jurytätigkeiten in verschiedenen Zusammenhängen.

Ja ist ist sowohl möglich sich selbst zu nominieren als auch jemand anderen vorzuschlagen. Wichtig ist überzeugend darzustellen, warum man bzw. die vorgeschlagene Person Fellow werden sollte.

Nein – das Vorschlagsverfahren wird ausschließlich über die Webseite des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes durchgeführt.

Eine Jury aus bestehenden Fellows trifft die Entscheidung über die neuen Fellows.

Als neue Fellows sollen in 2018 vornehmlich Unternehmer/innen und inspirierende Persönlichkeiten aus Branchen und Bereichen über die Kultur- und Kreativwirtschaft hinaus berufen werden. Aber auch an besonderen Schnittstellen agierende Unternehmer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sind von Interesse. Die kreative Tätigkeit der Bewerber in ihrem Kontext auch jenseits der Kultur- und Kreativwirtschaft steht im Vordergrund der Betrachtung –  das Agieren zwischen Gegenwart und Zukunft.

Es gilt die Fellows zu identifizieren, die Interesse haben, gemeinsam mit der Kultur- und Kreativwirtschaft den Creative Impact zu vergrößern, sich auf Perspektivwechsel einzulassen und an den Schnittstellen neue, gemeinsame Themen zu definieren und Zukunftsmodelle zu erarbeiten.

Entscheidend sind die Persönlichkeiten selbst, und dass diese den Spirit und die Funktion des Fellows-Netzwerks verstehen und treiben. Die Qualität des Netzwerks steht stets im Vordergrund. Bei der Auswahl soll auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis geachtet werden.

Die Fellows sind Scouts für neue Entwicklungen, Themen, Best-Practice-Beispiele und relevante Personen in ihrer Region Deutschlands und/oder im Ausland und spiegeln diese an das Kompetenzzentrum. Sie werden tätig als unabhängige Berater, Botschafter und Multiplikatoren für das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Aber auch der Austausch unter den Fellows und die damit verbundene branchenübergreifende Betrachtung von Themen und Entwicklungen sind zentral.

Der zeitliche Aufwand, der auf die Fellows zukommt, variiert je nach Ausgestaltung des Engagements. Es muss jedoch mit einem zeitlichen Mindestaufwand von ca. 20-30 Stunden pro Jahr gerechnet werden.

Für ein effektives Arbeiten erwarten wir die Teilnahme an regelmäßigen onlinegestützten Befragungen, den Trendradaren (drei in 2018) zur Identifikation von Themen, Trends und Entwicklungen mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Teilnahme an mindestens einem regionalen oder themenspezifischen Workshop bzw. einer Veranstaltung pro Jahr.

Wir wünschen uns von unseren Fellows für ein zielgerichtetes Arbeiten: Lust die Zukunft zu gestalten und auf kreative Prozesse, Perspektivwechsel und innovative Methoden; Gestaltungswillen, Verlässlichkeit, Lust am Austausch mit Unternehmern unterschiedlichster Bereiche und Expertisen, Motivation und Offenheit; Vertrauen und Verschwiegenheit im Umgang mit Wissen; Freude am Geben und Nehmen; Bereitschaft zum branchenübergreifenden Vernetzen; Teamgeist dem Kompetenzzentrum und den anderen Fellows gegenüber.

Das Engagement der Fellows erfolgt auf ehrenamtlicher Basis. Je nach Engagement können aber nach Absprache mit dem Kompetenzzentrum Reisekostenzuschüsse und Aufwandsentschädigungen übernommen werden. Über das vereinbarte ehrenamtliche Engagement hinausgehende Tätigkeiten werden in Übereinstimmung mit den Honorarsätzen des Kompetenzzentrums vergütet.

Um zu aktuellen Themen, Trends und Bedarfen Einschätzungen aus erster Hand zu erhalten, werden neben bilateralen Gesprächen zwischen den Fellows und dem Transferteam des Kompetenzzentrums onlinegestützte Befragungen durchgeführt. Ebenso werden regionale und themenspezifische Workshops durchgeführt, die der Analyse sowie der Weiterentwicklung von relevanten Themen und Trends für die Kultur- und Kreativwirtschaft dienen.