DNA

Innovation braucht mutige Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft

Herzlichen Dank an die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, die uns 2016 ermöglichte das zu machen, was wir gemacht haben und uns auch 2017 darin unterstützt damit weiterzumachen. In seinem Grußwort unterstreicht Frank Fischer, Referatsleiter Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Umwelt, die wachsende Bedeutung der Branche.

Wir leben in unruhigen Zeiten. Selten waren die gesellschaftlichen Spannungen so latent spürbar. Umso mehr bedarf es der geistigen Frische der Kultur- und Kreativwirtschaft, die sich jenseits von etablierten Pfaden und hierarchischen Strukturen um neue Denkanstöße und Lösungen bemüht.

Das schöpferische und gestalterische Engagement von Schriftstellern, Architekten, Künstlern, Musikern oder Designern stellt für unsere Gesellschaft nicht nur eine enorme kulturelle Bereicherung dar. Es ist auch ein wichtiger Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.

Wir sehen es überall – Kreativunternehmen arbeiten an Lösungen für die Flüchtlingsintegration, wie beispielsweise das Unternehmen MoreThanShelters, sie bieten Lösungen für den Klimaschutz, wie beispielsweise das Unternehmen Green City Solutions, und sie bieten neue Möglichkeiten des Lernens.

Dieser Innovationsschub der Kreativwirtschaft ist für unsere Gesellschaft von hoher Bedeutung. Es wird daher immer wichtiger, die Vernetzung der Kultur- und Kreativwirtschaft mit anderen Branchen voranzutreiben – im gegenseitigen Interesse und um den Kreativen Räume und der Gesellschaft neue Perspektiven zu öffnen.

Anstehende Veranstaltungen

  1. Arbeiten 2030

    26. Oktober @ 17:00 - 21:30
  2. KLUB REISE #3 BESUCH BEI ALTEN FREUNDEN

    26. Oktober @ 18:30 - 21:00
  3. Hidden Values – Mehr wert als Geld?

    27. Oktober @ 14:00 - 22:00
  4. Zu Gast bei der PLAY17 in Hamburg

    1. November - 5. November
  5. ARBEITSSPEICHER – Innovation Camp Arbeit und Qualifizierung in Bremen

    3. November - 4. November

Credits

Text: Frank Fischer

Fotos: William Veder

Mind The Gap - Forum Schleswig Holstein

Wie kann der Transfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft gestaltet und vor allem verstetigt werden? An welchen Kriterien kann der Erfolg dieses Transfers gemessen werden? Wie können auch die mittelständischen Betriebe vom Transfer profitieren? Vor allem auf diese Fragen suchten die Teilnehmer des Länderforums „MIND THE GAP“ in Kiel nach den passenden Antworten.

Kulturförderung? Machen wir nicht!

„Es geht uns nicht um Förderung, es geht uns um Investitionen“, sagen Sylvia Hustedt und Christoph Backes, die Projektleiter des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Das Kompetenzzentrum stellt den klassischen Fördergedanken auf den Kopf und arbeitet daran, Plattformen zu etablieren, die es erfolgreichen, außergewöhnlichen und ideenreichen Kultur- und Kreativunternehmern ermöglichen, ihr Potenzial in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft einzubringen und dadurch die Zukunft mit zu gestalten.