CORONA 2

 

Angebote & Infos für Unternehmen und Selbständige zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen von COVID-19

 

Die zunehmende Ausbreitung der Pandemie COVID-19 bringt auch in Deutschland viele Unsicherheiten mit sich – gesellschaftlich und wirtschaftlich. Auf dieser Seite widmen wir uns der wirtschaftlichen Dimension des Themas. Hier finden Sie:

 

Zentrale Maßnahmen auf Bundesebene
Ergänzende Maßnahmen auf Länderebene
Angebote & Informationen von Verbänden, Institutionen, Gewerkschaften u.ä.

 

Die Maßnahmen und Reglementierungen zum Schutz der Gesundheit ziehen wirtschaftliche Folgen nach sich, die Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft hart treffen. Ausfallende Veranstaltungen und Projekte lassen auch wirtschaftliche Unsicherheiten, vor allem bei Kleinstunternehmer*innen, Freiberufler*innen und Solo-Selbstständigen, wachsen. Wir möchten Ihnen bestehende Möglichkeiten aufzeigen: Hier finden Sie eine Auswahl relevanter Quellen zu allgemeinen Informationen sowie konkreten Unterstützungsangeboten. Die Liste wird kontinuierlich ergänzt.

Darüber hinaus sind wir mit Akteur*innen und Expert*innen der Branche im Gespräch:

Auch für das Kompetenzzentrum läuft seit Beginn der Pandemie alles nicht gewohnt weiter. Es freut uns, wenn wir Sie mit unseren Angeboten ein Stück weit durch diese merkwürdigen Zeiten begleiten können. Sie können keine Antwort auf Ihre Frage finden? Dann melden Sie sich bei uns: presse@kreativ-bund.de.

(Achtung: Wir haben die Infoseite neu strukturiert. Die alte Übersicht hat Ihnen besser gefallen? Hier können Sie sie weiterhin einsehen.)


 

Investitionen & Betriebsmittel

Zuschüsse & Darlehen von Bund & Ländern 

Die Bundesregierung hat Corona-Soforthilfen für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge von Corona in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro Bundesmittel beschlossen. Es besteht Einvernehmen zwischen Bund und Ländern, dass dieses Programm auch Künstler*innen und Kulturschaffenden als Freiberufler*innen offensteht. Die Bundesregierung leistet finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller*innen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Mit den Mitteln können laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und ähnliches bezahlt werden. Solo-Selbständige – also Selbständige ohne Beschäftigte, Einzelkünstler*innen etc. – und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten danach bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Darüber hinaus stellen einzelne Bundesländer auch Zuschüsse für größere Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zur Verfügung. Die Abwicklung erfolgt elektronisch über die Länder beziehungsweise Kommunen. >> mehr Informationen

Bürgschaftsprogramme

KfW: Um Unternehmen und Freiberufler*innen mit der notwendigen Liquidität zu versorgen, wenn sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, gibt es bestehende Kreditinstrumente bei der KfW. Dazu gehören Betriebsmittelkredite und auch das Bürgschaftsprogramm. Diese Mittel stehen aktuell zur Verfügung und können – je nach Bedarf – hochgefahren werden.  >> mehr Informationen

Die Deutschen Bürgschaftsbanken: Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig. Ab einem Bürgschaftsbetrag von 20 Millionen Euro beteiligt sich der Bund in den strukturschwachen Regionen am Bürgschaftsobligo im Verhältnis fünfzig zu fünfzig. Eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben bis 2,5 Mio. Euro kann schnell und kostenfrei auch über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. >> mehr Informationen

Kurzarbeitergeld zum Ausgleich der Entgelte für Mitarbeiter*innen

Unternehmen mit mindestens einem*einer Mitarbeiter*in können Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber*innen sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber*innen können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sind. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter*innen zu halten. Kurzarbeitergeld kann bereits rückwirkend zum 01.03 beantragt werden. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte. >> mehr Informationen

Erhöhung der Schutzmechanismen bzgl. Kündigungen von Mieträumen wie Ateliers & Clubs

Um Kündigungen von Mieträumen, wie Ateliers, Proberäumen und Clubs, zu vermeiden, wurde das Recht der Vermieter*innen eingeschränkt, wegen Zahlungsrückständen zu kündigen: Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen nicht zur Kündigung, sofern sie bis zum 30. Juli 2022 beglichen werden. Ebenfalls wurden Vorschriften im Insolvenzrecht gelockert. >> mehr Informationen

 

Ausfälle

Regelungen zu Ausfallhonoraren 

Die BKM ermöglicht es Kulturinstitutionen, freischaffenden Kreativen Ausfallhonorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Bei Gagen unter 1.000 Euro, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts gezahlt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro. Unabhängig von dieser Regelung hängt es von Ihren individuellen Vertragsbedingungen ab, ob Sie ein Ausfallhonorar bekommen. Auch mündlich oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achten Sie beim Abschluss von neuen Verträge darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Haben Sie in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht, haben Sie zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar. Die Regelungen sind leider sehr kompliziert, es wird von Fall zu Fall abgewogen. >> mehr Informationen

Ob Sie von dem*der Auftraggeber*in ein Ausfallhonorar bekommen, hängt von Ihren individuellen Vertragsbedingungen ab. Auch mündlich oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achten Sie beim Abschluss von neuen Verträge darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Haben Sie in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht, haben Sie zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar. Die Regelungen sind leider sehr kompliziert, es wird von Fall zu Fall abgewogen.

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Quarantäne

Wer aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an das für sie zuständige Gesundheitsamt.

 

Lebenshaltungs-
kosten

Änderungen Grundsicherung (ALG II) 

Bei der Grundsicherung (ALG II) gilt für einen befristeten Zeitraum bis September, dass Rücklagen nicht zuerst aufgebraucht werden müssen, bevor die Grundsicherung greift. Auch werden Miete- und Mietnebenkosten ohne weitere Prüfung übernommen. Vielen Kulturschaffenden wird damit dieser Weg der Nothilfe geöffnet. >> mehr Informationen

Notfall-KiZ

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet. Dadurch erhalten möglichst viele Familien finanzielle Unterstützung, wenn sie derzeit Einkommen einbüßen. Nutzen Sie den Notfall-KiZ, wenn Ihr Verdienst nicht für den Lebensunterhalt Ihrer Familie ausreicht. Der Notfall-KiZ beträgt monatlich bis zu 185 Euro pro Kind. >> mehr Informationen

Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung die eigenen Kinder betreuen muss und daher nicht arbeiten kann, soll gegen übermäßige Einkommenseinbußen abgesichert werden. Dafür wurde das Infektionsschutzgesetz angepasst. Eltern erhalten demnach eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2016 Euro) für bis zu sechs Wochen. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.Voraussetzungen dafür sind, dass die erwerbstätigen Eltern Kinder unter zwölf Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht möglich ist, und dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben ausgeschöpft sind. >> mehr Informationen

Anpassung des Elterngeldes

Damit werdende und junge Eltern, die aufgrund der Corona-Pandemie Verdienstausfälle haben oder die Voraussetzungen für den Bezug des Elterngeldes nicht mehr einhalten können, keine Nachteile haben, soll das Elterngeld angepasst werden. Dazu sind verschiedene Regelungen geplant. Ein Gesetzentwurf zu diesen Änderungen befindet sich zurzeit im parlamentarischen Verfahren. Die Regelungen sollen rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten. >> mehr Informationen

 

Steuerliche Hilfen

Stundung & Anpassung der Beiträge 

Stundung von Umsatz-, Einkommen- und Körperschaftssteuer: Wenn Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden. Den Antrag können Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen. An die Bewilligung der Stundung sind dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Unternehmen müssen darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet. >> mehr Informationen

Anpassung von Gewerbe-, Einkommen- und Körperschaftssteuervorauszahlungen: Unternehmen, Selbständige und Freiberufler können außerdem die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Unternehmen können schon jetzt, einen Antrag auf Herabsetzung ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer beantragen.  >> mehr Informationen

Stundung von Beiträgen zur Sozialversicherung: Sozialversichungsbeiträge von Arbeitgeber*innen können nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV gestundet werden. Eine Stundung darf allerdings nicht gewährt werden, wenn eine Gefährdung des Anspruches eintreten würde. Das ist der Fall, wenn die Zahlungsschwierigkeiten nicht nur vorübergehend sind oder eine Überschuldung in absehbarer Zeit offensichtlich nicht abgebaut werden kann. Ansprechpartner sind hierfür die jeweils zuständige Krankenkassen. >> mehr Informationen

Anpassung von Beiträgen an die Künstlersozialkasse: Künstler*innen und Publizist*innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, können außerdem eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert. Das Formular finden Sie hier.

 

Zusatzprogramme der BKM für bestimmte Teilbranchen

Filmförderung

Gemeinsam mit den Länderförderern und der Filmförderungsanstalt (FFA) wurde die verstärkte Absicherung laufender Förderungen (insbesondere Produktion und Verleih) vereinbart. Dies soll u.a. erfolgen durch den Verzicht auf Rückforderungen, wenn Dreharbeiten pandemiebedingt abgebrochen bzw. Filme nicht herausgebracht werden, die Übernahme von Mehrkosten bei Verschiebungen und Unterbrechungen geförderter Projekte sowie eine vorübergehend flexiblere Handhabung der Sperrfristen. >> mehr Informationen

Anerkennung von Medienunternehmen als kritische Infrastrukturen

Um die informationelle Grundversorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen, hat sich die BKM innerhalb der Bundesregierung und gegenüber den Ländern mit Nachdruck dafür eingesetzt, Medienunternehmen einschließlich ihres Vertriebs als anerkannte kritische Infrastrukturen von zwingenden Betriebsschließungen auszunehmen. Dieser Empfehlung sind die Bundesländer gefolgt. Auch sind viele Länder der Forderung der BKM nachgekommen, dass die für den journalistischen Betrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum unabkömmlichen Personal der kritischen Infrastrukturen gezählt werden, sodass ihnen zum Beispiel Notbetreuung für ihre Kinder ermöglicht wird.

Orchesterprogramm

Bis zu 5,4 Millionen Euro stellt BKM an Soforthilfen für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm soll künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie ermöglichen. Das Soforthilfeprogramm läuft bis Ende 2020 und richtet sich an professionelle Orchester und Ensembles mit Sitz in Deutschland. Antragsteller können bis zu 200.000 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass Projekte im Inland realisiert werden und dass die Projektorchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.   >> mehr Informationen

Programm „Neustart“ für Museen

Mit bis zu 10 Millionen Euro unterstützt die BKM einmalig Schutzmaßnahmen, die eine Wiedereröffnung vor allem kleinerer und mittlerer Kultureinrichtungen ermöglichen, die Corona-bedingt geschlossen wurden. Finanziert werden Investitionen in den Umbau und zur Ausstattung, zum Beispiel der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Optimierung der Besuchersteuerung. Auch die Einführung oder Anpassung digitaler Vermittlungsformate können unterstützt werden. Für die Maßnahmen sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Kultureinrichtung vorgesehen. >> mehr Informationen

 


 

Zusätzliche Programme der Länder

 

Neben dem für alle geltenden Bundesprogramm haben die Länder zusätzliche Programme gestartet (Stand 07.05.2020):

Baden-Württemberg: Es können für drei Monate jeweils 1.180 Euro also insgesamt 3.540 Euro an Unterstützung für laufende Lebenshaltungskosten beantragt werden. Die Antragstellung erfolgt zusammen mit der Beantragung der Betriebskostenzuschüsse aus Bundesmitteln.

Bayern: Künstlerinnen und Künstler, die in der Künstlersozialversicherung versichert sind, können bei Liquiditätsengpässen bis zu drei Monate jeweils 1.000 Euro beantragen. Antragstellungen sind noch nicht möglich.

Berlin: Soforthilfepaket I, Landesprogramm, ist wegen Überzeichnung ausgesetzt. // Das Soforthilfepaket IV in Höhe von 30 Millionen Euro gilt für kleine und mittlere Unternehmen im Kultur- und Medienbereich, für die es bisher kein passendes Förderinstrument gab. Anträge können vom 11.-15.05.2020 in einem ausschließlich online-basierten Antragsverfahren über die Website der Investitionsbank Berlin eingereicht werden.

Brandenburg: Unterstützungsprogramm für Kultureinrichtungen im Land Brandenburg. Für das Programm sind ab sofort Anträge möglich. Außerdem wurde ein Stipendienprogramm für freiberufliche Künstler*innen gestartet.

Bremen: Landesprogramm für freischaffende Künstler*innen. Es können bis zu 2.000 Euro beantragt werden. Soforthilfeprogramm für bildende Künstlerinnen und Künstler. Sie können sich mit einem Kunstwerk bewerben, das vom Land für 2.000 Euro angekauft wird. Die Auswahl trifft eine Jury. // Der Bremer Senat hat am 28.04.2020 den Bremen-Fonds beschlossen. Mit ihm sollen kurz- und langfristig die Folgen aus der Corona-Krise – auch für den Kulturbereich – finanziert werden.

Hamburg:  Solo-Selbständige können zusätzlich zu den Bundesmitteln 2.500 Euro als Kompensation für Honorarausfälle beantragen. Kleinunternehmen können zusätzlich 5.000 Euro an Landesmitteln beantragen.

Hessen: Bundesprogramm. Landesprogramm für Künstler*innen ist noch in Arbeit. // Kulturelle Vereine können, wenn sie nicht von der öffentlichen Hand getragen werden, beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst Anträge für Mittel bis zu einer Höhe von 10.000 Euro stellen.

Mecklenburg-Vorpommern: Das Hilfspaket für Künstlerinnen und Künstler ist geschnürt und der erste Antrag – das Formular fürs Überbrückungsstipendium – ist online.

Niedersachsen: nur Bundesprogramm

Nordrhein-Westfalen: Nur noch Bundesprogramm. Die Soforthilfe aus Mitteln des Kulturministeriums, Landesprogramm, ist eingestellt, der Fördertitel ist erschöpft. Die Soforthilfe des Wirtschaftsministeriums, Landesprogramm, ist auf Bundesmittel umgestellt.

Rheinland-Pfalz: Mit dem Programm „6 Punkte für die Kultur“ will das Land Rheinland-Pfalz die Kulturszene dabei unterstützen, kreativ mit den Auswirkungen der Pandemie umzugehen und sich dabei auch neu zu erfinden.

Saarland: Das Landesprogramm wurde aufgrund von Überzeichnung eingestellt. // Das Ministerium für Bildung und Kultur hat ein neues Stipendienprogramm für Kulturschaffende in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingerichtet. Die Höhe des Stipendiums soll für jeden Einzelnen einmalig bis zu 3.000 Euro betragen.

Sachsen: Förderprogramm „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Landes. // Die Kampagne „So geht sächsisch“ richtet sich auch an Künstlerinnen und Künstler. Neben Künstlerhonoraren werden Technikkosten gezahlt. // Mit einem neuen Sofortprogramm unterstützt das Sächsische Kulturministerium freie Musikschulen und freie Musiklehrkräfte mit rund sechs Millionen Euro, die Anträge können ab sofort beim Sächsischen Musikrat gestellt werden.

Sachsen-Anhalt: Künstlerinnen und Künstler können eine Soforthilfe von 400 Euro beantragen.

Schleswig-Holstein: Kulturhilfefonds wurde aufgestockt. Künstlerinnen und Künstler können dort Hilfen beantragen.

Thüringen: nur Bundesprogramm

>> Mehr Informationen inklusive weiterführende Links finden sie auf der Webseite des Deutschen Kulturrats. Die Übersicht wurde auf Grundlage des Corona versus Kultur – Newsletter des Deutschen Kulturrats vom 21.04.2020 erstellt und wird regelmäßig aktualisiert.

 


 

Informationen & Angebote von Verbänden, Gewerkschaften, Institutionen u.ä.

 

Übergreifend für alle Verbände im Kulturbereich: Deutscher Kulturrat www.kulturrat.de/corona.

A
Allianz deutscher Designer: Hilfe für Selbständige während der Corona-Pandemie
B
Berufsverband Kinematografie: Weitere Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion
Bundesverband Deutsche Start-ups e. V.: Collected Best Practices” in Bezug auf Corona
C
Clubcommission Berlin e.V.: Club- und Veranstalter*innenberatung
D
Deutscher Gewerkschaftsbund: Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld – Was Beschäftigte wissen müssen
Deutscher Journalisten-Verband: Journalist*innen und Corona
Deutscher Kulturrat: Zeitung Politik & Kultur 4/2020 mit dem Schwerpunkt Corona-Pandemie
Deutscher Kulturrat: Pressemitteilungen, nützliche Infosammlung, Sondernewsletter u.a.
Deutscher Industrie- und Handelskammertag: DIHK drängt auf Nothilfefonds für Kleinstunternehmen und Selbstständige
Deutsche Orchester Vereinigung: Hinweise und Empfehlungen für Selbstständige und Freischaffende in der Musikszene
E
F
Film und Medien Stiftung NRW: Bundes- und Länderförderer starten Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche
Fonds Darstellende Künste: Anpassung der Förderung
G
GEMA: Corona-Pandemie: Hilfe für Mitglieder und Kunden

GFK Spitzenverband: Voraussetzungen Stundung Beitragszahlung Sozialversicherung und gesetzliche Krankenkasse
H
Höme: Updates, Absagen und Hilfestellungen für Festivals
I
Initiative Musik: Hilfsprogramm für Musiker*innen
J
K
KREATIVE DEUTSCHLAND & PCI: Gemeinsame Pressemitteilung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die KKW
L
M
Medienboard Berlin Brandenburg: Unterstützungsangebote von Bund und Ländern für Fördernehmer*innen und Branche

N–R
S
Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland: Unterstützungsangebote für Social Entrepreneurs in Zeiten von Covid-19
SOMM – Society Of Music Merchants e. V.: Nützliche Hinweise und Handlungsempfehlungen
T
Touring Artists: Linkliste zu Informationen zur aktuellen Lage
U
V
ver.di: FAQ für Solo-Selbstständige
Verband der Gründer und Selbständigen (VGSD): Informationen für Entschädigungen für Gründer und Selbstständige bei Quarantäne
Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di): Maßnahmen zur Unterstützung von Kulturschaffenden
Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT): Informationen für Musikunternehmer*innen
W–Z