Innovation Camp 2025
Wenn Cross Innovation erlebbar wird

Datum: 25. November 2025
Ort: Alte Münze Berlin
Teilnehmende: rund 70 Akteure aus Kultur- und Kreativwirtschaft, Industrie, Wissenschaft, Verwaltung und Politik
Das Innovation Camp machte Cross Innovation als praxisnahes Arbeitsformat erlebbar und brachte Akteure aus Wirtschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zusammen. In einem kuratierten Rahmen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Potenziale der Zusammenarbeit zwischen der Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Branchen und konnten neue Perspektiven auf reale wirtschaftliche Fragestellungen gewinnen.
Einblicke in die Cross Innovation Labs
Ein zentraler Programmbestandteil war die Vorstellung der Ergebnisse aus vier Cross Innovation Labs mit MMG und Karls sowie den im Rahmen der Kooperation mit UnternehmerTUM begleiteten Start-ups CareMates und Neuramancer. Die Ergebnisse wurden sowohl auf der Bühne durch die beteiligten Unternehmen als auch an Ausstellungsständen im Lichthof präsentiert. So entstanden vielfältige Anlässe für Austausch, vertiefende Gespräche mit den Lab-Teams und einen unmittelbaren Einblick in die thematische Bandbreite der Labs.
Branchenübergreifende Zusammenarbeit
Den interaktiven Kern des Innovation Camps bildete die branchenübergreifende Zusammenarbeit in interdisziplinären Kleingruppen. Insgesamt fünf Unternehmen arbeiteten gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der KKW, Wissenschaft und öffentlichem Sektor an konkreten Unternehmensherausforderungen, um neue Lösungen auf den Weg zu bringen. Das Programm umfasste folgende fünf Cases:
Case 1: BMW Group, Dr. Renzo Vitale
Das Zusammenspiel von Mensch und KI: Wie Mensch und KI bei BMW optimal zusammenwirken – technologisch und kulturell.
Case 2: AIRBUS, Markus Durstewitz & Oliver Zeplin
Cabin Connectivity bei Airbus: Die Cabin Experience der Zukunft mitgestalten.
Case 3: Ottobock, Dr. Larisa Wewetzer
Data Power bei Ottobock: Wie vernetzte Bewegungs- und Maschinendaten Innovationen in Produktentwicklung und Geschäftsmodellen antreiben.
Case 4: Liebherr, Gregor Levold
Individuelle Arbeitsbedürfnisse in der Industrie: Wie Liebherr Wertschätzung und Wertschöpfung in Zeiten flexibler Arbeitswelten gestalten kann.
Case 5: Festool, Christian Voß
Zukunftsfähige Produktion im Handwerk und in der Fertigung - Wie kann Festool seine Produktion in Deutschland und der EU trotz dauerhaften Preisdrucks beibehalten, ohne eine Anpassung der eigenen Preisstrategie vorzunehmen.
Die Unternehmensvertreter zeigten sich beeindruckt von der Vielzahl und dem Innovationsgrad der generierten Ideen und signalisierten eine starke Motivation die erarbeiteten Ideen in die Umsetzung zu bringen.
„Klasse Event mit sehr wertvollem outside-in Input!" - Oliver Zeplin, Airbus
„Extrem hoher Output. […] Gerade die Auswahl der Gruppe war große Klasse, eine heterogene Gruppe mit am Ende sehr offen diskutierten Lösungen. Mit einmal drüber schlafen hätte ich gerne noch einen Tag drauf gepackt und das ganze verfeinert.“ - Christian Voß, Festool
„Es waren Fragen dabei, die wir uns so noch nie gestellt haben. Und Lösungen, bei denen ich mich frage, warum wir da selbst noch nicht drauf gekommen sind. Die drei entwickelten Ideen wollen wir bei uns in die Umsetzung bringen.“ - Larisa Wewetzer, Ottobock
Auch von Seiten der Teilnehmenden wurde insbesondere die praxisnahe Zusammenarbeit mit den Unternehmen als besonders positiv hervorgehoben.
„Es war eine tolle Gelegenheit, mit anderen Branchen ins Gespräch zu kommen, ohne Druck und voller gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung. Solche Räume brauchen wir noch viel mehr!" - Teilnehmerin des Innovation Camps 2025
„Eine richtig wertvolle Veranstaltung, die mir viele Perspektiven eröffnet hat. Berlin ist voller Networking Events. Dieses war besonders und hat sich gelohnt!“ - Teilnehmer des Innovation Camps 2025
„Inspirierende Veranstaltung, die den Kopf für neue Ideen öffnet.“ - Teilnehmerin des Innovation Camps 2025

Copyright: David Garbe