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Ab jetzt sind wir 100

Das Fellow-Netzwerk wurde jetzt von anfänglich 50 auf 100 erweitert. Es sind Experten, die Besonderheiten, Trends und Entwicklungen in der Branche in Deutschland und Europa identifizieren.

Sie sind Eismanufakteure, die eine Crossmedia-Agentur betreiben, Komponisten, die in der Automobilbranche tätig sind, Musikfestivalorganisatoren, Gourmet-Metzger aus der Kunst, Museumsdirektorinnen und noch vieles mehr. Den Input des Fellow-Radars nutzt das Kompetenzzentrum, um gezielt Themenfelder und Veranstaltungsschwerpunkte regional und überregional umzusetzen. „Das Fellows-Netzwerk unterstützt uns dabei, ganz unterschiedliche regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen“, beschreibt Johannes Tomm, Transfermanager für Innovation und Impuls beim Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, die Zusammenarbeit. „Darüber hinaus können wir durch die Vernetzung überall schnell handeln und unser Angebot umsetzen.“

Ein Experten-Team so abwechslungsreich wie die Branche

Das 2016 zunächst 50-köpfige Fellows-Netzwerk wurde 2017 auf 100 Fellows erweitert. In einem offenen Vorschlagsverfahren wurden rund 120 Kandidaten nominiert und die zusätzlichen 50 Fellows von einer 11-köpfigen Jury, aus bestehenden Fellows, ausgewählt. Zu den Fellows gehören Kultur- und Kreativunternehmer sowie Kenner der Branche, die an Schnittstellen agieren: Darunter unter anderem der „Wurstelier“ Hendrik Haase, der Festivalleiter des Wackenfestivals, Holger Hübner und die Initiatorin des Startupboat Paula Schwarz.

Beim ersten Fellows-Forum 2017, Anfang Februar, kamen rund 60 neue und alte Fellows zusammen, um sich unter anderem mit der Digitalisierung unserer Welt zu beschäftigen, über Methoden der Messbarkeit von Kreativität einer Stadt zu sprechen und die Entwicklung der Bildung und Weiterbildung zur Förderung von kreativem Potenzial zu debattieren. „Die Besonderheit der Kultur- und Kreativwirtschaft ist ihre Vielfältigkeit“, beschreibt Transfermanagerin Julia Köhn, zuständig für den Bereich Internationales und Export, die Einzigartigkeit des 100-köpfigen Netzwerkes. „Mit den Fellows gelingt es uns, all die unterschiedlichen Kompetenzen an einen Tisch zu holen. Dadurch haben alle die einzigartige Möglichkeit, außerhalb eigener Erfahrungen und Grenzen zu denken und neue Ideen zu entwickeln.“

Das sind die neuen Fellows:

Andrea Augsten, Saskia Behrens, Roberta Bergmann, Alain Bieber, Marie Bues, Daniel Büning, Matthias Burgbacher, Gerald Dissen, Christian Dosch, Alexander Grimm, Reinhard Gröne, Michael Grotenhoff, Hendrik Haase, Marte Hentschel, Katja Hermes, Martin Horst, Holger Hübner, Christiane Hütter, Thomas Junk, Alexandra Klatt, Lilia Kleemann, Klaus Kranewitter, Fritz Krings, Matylda Krzykowski, Matthias Leitner, Jonas Lindemann, Thoas Lindner, Marco Maas, Nicolas Markwald, Torsten Meyer-Bogya, Benjamin Mirtschin, Klaus-Dieter Müller, Daniel Plettenberg, Sebastian Rost, Paula Schwarz, Rita Stern, Sebastian Thies, Jakob Vicari, Marko Vucic, Leander Wattig, Frank Wedemeyer, Marc Wohlrabe, Yasha Young, Tanja Zeising, Christian Zöllner, Thorsten Hary, Gunnar Spellmeyer

Credits

Text: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Fotos: William Veder

Anstehende Veranstaltungen

  1. Zu Gast beim Tag der offenen Tür im BMWi

    26. August @ 10:00 - 27. August @ 18:00
  2. Gin & Genius

    31. August @ 18:30 - 22:30
  3. Forum Rheinland-Pfalz: Der Nutzer im Fokus – Neue Perspektiven aus der Kultur- und Kreativwirtschaft

    4. September @ 16:00 - 21:30
  4. FRÜHSTÜCKS FERN SEHEN

    8. September @ 10:00 - 12:00
  5. Zu Gast beim d.confestival in Potsdam

    14. September - 15. September

Credits

Text: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Fotos: William Veder

Dein Netzwerk zählt

Deutschland wird im Ausland als Garant für hohe Qualität, außergewöhnliche Ingenieursleistung und Zuverlässigkeit gesehen. Aber wie aus einer Studie der GIZ von 2015 auch hervorgeht, wünschten sich die damaligen 179 Gesprächspartner in wirtschaftlicher Hinsicht von den Deutschen „mehr Mut, beispielsweise zu Innovationen.“ Mit der Kultur- und Kreativwirtschaft kann sich dieses Bild von den Deutschen ändern. Denn zu ihren Besonderheiten zählen ihre Vielfältigkeit, ihr Mut Neues schnell umzusetzen und: ihre Produkte und Ideen sind ungewöhnlich, fallen auf und sind innovativ.

Experimente und Irritationen

Wir brauchen neue Kooperationen für die Gestaltung des Wandels. Im Workshop „Zukunft der Gesellschaft“ haben wir Kreative, die sich auf Techniken und Methoden sozialer und kultureller Innovationen spezialisiert haben, mit Akteuren zusammengebracht, die Gesellschaft gestalten.