Der Podcast Übermorgen möchte zum Umdenken anregen, ermutigen und zeigen, dass eine Krise auch Chancen eröffnet, Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft anzustoßen. Jede Folge ist eine neue Geschichte aus der Zukunft. Also... worauf warten wir?

Vom 23.11.-21.12.2020 wird jeden Montag eine neue Folge veröffentlicht. Abonnieren Sie unsere Kanäle bei Apple Podcast, Deezer, RSS-Feed und Spotify um keine Folge zu verpassen. 

 

Nicht alle Veränderungen treten so schnell in unser Leben wie die Corona-Pandemie, und doch befinden wir uns durch Digitalisierung und Dezentralisierung in einem ständigen Transformationsprozess. In den letzten Monaten wurde deutlich, welche Herausforderungen wir annehmen müssen, sei es im Bildungs- und Kulturbereich, im Gesundheitswesen oder in der Organisation von Unternehmen. Corona zeigt, dass es keine Option sein kann, einfach zu dem Zustand vor der Pandemie zurückzukehren. Stattdessen werden neue Lösungen für eine veränderte Realität gebraucht.

Wir sind keine Hellseher*innen, aber um Lösungen für die Zukunft zu finden, müssen wir sie zumindest verstehen. Methoden wie das Speculative Design und Science Fiction Prototyping können dabei helfen. Sie bauen uns Brücken, mit denen wir begreifen, was Trends konkret bedeuten damit wir neue Ideen entwickeln, um die Zukunft positiv zu beeinflussen.

Wie sieht sie also aus, unsere Zukunft? Welche Fähigkeiten werden relevant sein, welche Werte? Welche Geschäftsmodelle haben Bestand, welche werden entstehen? Mit diesen Fragen haben wir uns im Rahmen des Creative Labs COVID-19 beschäftigt. Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Industrie, Forschung und Kultur- und Kreativwirtschaft wurde an neuen Lösungen für die Zeit nach der Corona-Krise gearbeitet. Mit dem Podcast Übermorgen möchten wir zeigen, was möglich ist. Wir wagen den Blick nach vorne und zeigen, wie die Zukunft aussieht, wenn die Kultur- und Kreativwirtschaft die Post-Corona-Welt entwirft. Jede Folge ist eine Geschichte aus der Zukunft. Also… worauf warten wir?

 

Intro Podcast übermorgen

 

 

Umbruch im Bildungswesen:

Ära der Wissensweber*innen

 

Selbstlernen ist das neue Paradigma im Bildungswesen. Damit einher geht auch die Notwendigkeit eines Zugangs zu digitalen Lehrangebote. Angefangen bei der digitalen Infrastruktur bis zur individuellen Ausstattung mit Endgeräten. Durch die Digitalisierung wurde auch die Lehre und die Lehrangebote neu strukturiert – weg von linearem hinzu dynamischen Unterricht….

Diese Geschichte stammt von Christian Rauch, Gründer und Geschäftsführer STATE Studio und Partner im Creative Lab COVID-19. 

 

Erholungsarbeit im

Kuang-Si Work-Life-Balance-Center

 

Die schöne neue Arbeitswelt, sie ist durch Corona viel schneller da als gedacht. Flächendeckender Netz- und Breitbandausbau sowie die Einführung des Grundrechts auf Zugang zu digitalen Infrastrukturen prägen das Arbeits- und Zusammenleben maßgeblich. Digitale Medienkompetenz ist die Kernkompetenz des wirtschaftlichen Schaffens. Mit virtuellen Avataren trifft man sich in der VR anstelle von Videochats.

Diese Geschichte stammt von Till Hasbach, Projektkoordinator im  Creative Lab COVID-19. 

#systemrelevant

 

Die Medienbranche hat ein neues Standing in der Gesellschaft. Als systemrelevante Wertevermittlerin nutzt sie ihre analytischen Fähigkeiten, um Systemrelevanz frühzeitig zu erkennen. So kann rechtzeitig auf relevante Bedarfe für Wirtschaft und Gesellschaft verwiesen werden, um Entwicklungen von neuen Lösungen positiv zu beeinflussen…

Diese Geschichte stammt von Matthias Leitner, Digital Storyteller und Projektpartner im Creative Lab COVID-19. 

 

Mehr Lebensqualität durch

digitale Dividenden

Schon Mitte der 2020er gehören Face-to-Face-Meetings der Vergangenheit an. Die Dienstreisen haben sich um fast 75 % reduziert, viele Unternehmen haben ihre Büroräumlichkeiten verkleinert und bieten für ihre Mitarbeiter*innen flexible Co-Working Spaces je nach Projekt und Anforderung an. Die meisten Angestellten sind mit mobilen Endgeräten ausgestattet, so dass sie unabhängig vom Arbeitsort ihrer Aufgabe nachgehen können. Schöne neue Welt? Nicht für alle. Gerade die Älteren tun sich schwer mit der neuen Arbeitsform und -umgebung….

Diese Geschichte stammt von Reinhard Karger, Unternehmenssprecher beim Deutschen Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz (DFKI) und Projektpartner im Creative Lab COVID-19. 

 

Die Transformation-Stiftung 2040

Die Corona-Pandemie der 2020er Jahre hat unsere Welt grundlegend auf den Kopf gestellt. Für die Kulturbranche halten die Veränderungen neue Herausforderungen und Möglichkeiten bereit. Akteurinnen und Akteure der Kulturszene können in diesen Zeiten durch ihre „What if…“ Kompetenz punkten. Das heißt, sie helfen anderen Branchen und Bereichen durch Offenheit und eine Vielfalt an Methoden bei der Entwicklung von Lösungen für deren Herausforderungen. Durch die neue Relevanz ihrer Innovationskraft sind neue Förderungsmodelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft entstanden.

Diese Geschichte stammt von Nicole Loeser, Director Art and Transformation beim Institute for Art and Innovation und Projektpartnerin im Creative Lab COVID-19.

 

Credits

Text: Franziska Lindner

Fotos: Max Bachmeier

Anstehende Veranstaltungen

  1. Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft für Mittelstand & Industrie

    28. Januar @ 15:00 - 18:00

Credits

Text: Franziska Lindner

Fotos: Max Bachmeier

Wie sieht werteorientierte Unternehmensführung in der Umsetzung aus?

Wir haben mit Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführender Gesellschafter Näder Holding, gesprochen und ihn gefragt, ob Werte Innovationen treiben können, welche Rolle kreativwirtschaftliche Methoden wie 3D-Druck oder Augmented Reality bei ihrer Arbeit spielen, welche Vision er mit der Wiederbelebung des Areals um die Berliner Bötzow-Brauerei verfolgt und was er tut, wenn eine Idee doch mal scheitert.

In langer Familientradition beschäftigt sich Ottobock SE & Co. KG als Teil der Näder Holding mit Prothesen, Orthesen, Rollstühlen und Mobilität bei neurologischen Krankheiten. Neben dem orthopädischen Bereich gehört auch die fachliche Unterstützung bei Themen wie „Leben mit Beinamputation“ zu dem Portfolio von Ottobock. Kennzeichnend für die Firmenepoche unter Hans Georg Näder sind technologische Innovationen, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt sehen, und die Installation eines globalen Unternehmens-Netzwerks, das für fundamentale Werte wie Vertrauen und Verlässlichkeit im Umgang mit Kund*innen und Mitarbeiter*innen eintritt. Die Arbeit des Unternehmens ist nicht nur funktionell von Bedeutung, sondern ermöglicht vielen Menschen eine barriereärmere Teilhabe am sozialen Alltag. Einige bringt Ottobock sogar an die Weltspitze des Sports, wie den mehrfachen Paralympics-Sieger und Weltrekordler in der Leichtathletik Heinrich Popow.