Über uns

Als Kompetenzzentrum ist es unser Ziel, die Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständige Branche noch sichtbarer in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu verankern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Neue Herausforderungen und Chancen werden mit den Akteuren branchenübergreifend diskutiert mit dem Ziel, neue weiterführende Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft erschließen zu können, gerade auch für Klein- und Kleinstunternehmer. Dazu bietet das Kompetenzzentrum mit einem erweiterten Themen- und Servicespektrum gezielten Mehrwert und Nutzen durch Knowhow-Transfer und Vernetzung.

Wer wir sind: Das Team stellt sich vor.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

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Jahresthemen

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat das besondere Potenzial, neue Lösungsansätze für ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen anzubieten: Sie nutzt ihre Kompetenzen, die aus professioneller Inspiration, Imagination und Intuition entstehen zur Selbst- und Gemeinschaftsschöpfung.

Wir wollen zeigen, wie man Potenziale noch besser nutzen und einsetzen kann. Bereits jetzt wirken kreative Einflüsse in vielen Dingen: im Klangdesign eines Automotors, in der Benutzerführung einer Software, im spielerischen Erfahren von komplexen Lerninhalten, in der Dramaturgie von Stadtentwicklung, in der Bedienungsanleitung auf vimeo.

Wir erzählen davon, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft hilft, Routinen zu hinterfragen, Denkmuster aufzubrechen und effiziente Lösungen zu erarbeiten. Wir zeigen, wo kreative Akteure in unternehmerischen, verwaltenden und politischen Prozessen Wirksamkeit entfalten. Wir berichten von positiven Beispielen und sinnvollen Veränderungen.

Was inspiriert Menschen? 
Wenn sie von etwas Neuem überrascht werden und Mehrwert sehen! Für Unternehmer bietet die Auseinandersetzung mit anderen Branchen und Märkten Inspiration und Mehrwert. Branchen beginnen, sich miteinander zu vernetzen und bilden neue Märkte. Damit entstehen neue Partnerschaften, neue Zielgruppen und mehr Kunden.

Wir zeigen dem einzelnen Akteur – ob Kreativunternehmer, Entscheider, Mittler oder Multiplikator – Vorteile von Entwicklungspartnerschaften mit der Kultur- und Kreativwirtschaft auf und vermitteln Erfahrungen, Impulse und Herangehensweisen. Es geht um gegenseitige Inspiration, Sensibilisierung und Weiterentwicklung aller am Innovationsprozess. Mit Fokus auf dem einzelnen Menschen im Innovationsprozess werden über kreative Veranstaltungsformate Begegnungen geschaffen und Kompetenzen vermittelt.

Die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft überschreiten Grenzen: gedanklich, inhaltlich und physisch. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns auch mit dem Thema Internationalisierung beschäftigen.

Mit möchten den Wahrnehmungsradar auf internationale Entwicklungen in punkto Innovationen, Ideen, Geschäftsmodelle und Trends erweitern.

Wir wollen die Fachdiskussionen zum Thema Internationalisierung anstoßen und suchen als Moderator und Beobachter nach Multiplikatoren und Vernetzungspotenzialen. Wir erweitern aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Debatten mit Relevanz für die Kultur- und Kreativwirtschaft um internationale Perspektiven.

Wir behaupten: die Zukunft der Kultur-und Kreativwirtschaft wird von ihren Akteuren selbst entworfen! Was aber bestimmt das Leben der Zukunft und worauf kommt es uns an, wenn wir an die Zukunft denken?

Wir werden Besonderheiten und Entwicklungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft beleuchten.

Im Rahmen von Veranstaltungen und Workshops wollen wir Inspirationen geben, anregende und lebendige Diskussionen fördern, leidenschaftliche Streits um die Zukunft entspinnen und Zukunftsmodelle erlebbar machen.

Schwerpunktthemen

Neue Impulse und Best-Practice-Beispiele sollen aufgegriffen, analysiert und den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie anderen Branchen und Institutionen vermittelt werden. Ziel ist es, Innovationen anzustoßen, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft in Verbindung zu anderen Sektoren sicherzustellen. Ein offener Innovationsbegriff soll Kooperationen anregen sowie bestehende Strukturen differenzierter und stärker einbinden.

Das Wachstum von Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft ist mehr als eine Frage der Finanzierung. Es braucht ein größeres Verständnis von unternehmerischem Wachstum mit Organisations- und Entscheidungsstrukturen. Aus dem Gründungsverhalten der Kultur- und Kreativwirtschaft werden häufig zuerst neue Themen und Trends entwickelt. Vor diesem Hintergrund geht es nicht nur um einen Förder- und Finanzierungsbedarf, sondern darum, Innovationsimpulse für neue Wege der Förderung aufzuzeigen.

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes will der internationalen Debatte und den vielfältigen Maßnahmen zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft eine Plattform bieten. Good-Practice-Beispiele sollen identifiziert und vermittelt werden. Dadurch sollen Impulse für die Verbesserung von Export und Import gegeben und die spezifischen Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft für den internationalen Handel angeregt werden. 

Als Radar sollen die Entwicklungen aus kulturellen und gesellschaftlichen Prozessen frühzeitig wahrgenommen werden. Dies betrifft Phänomene, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu beobachten sind, wie zum Beispiel Social-Entrepreneurship, kreative Kompetenzentwicklung für Fachkräfte, Zukunft der Arbeit, etc. Es soll erkennbar gemacht werden, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft Perspektivwechsel angeregt, die in der Lage sind, gesamtwirtschaftliche Wirkung zu zeigen.