Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Konferenz zur Zukunft Europas: Kultur- und Kreativwirtschaft für ein Europa der Vielfalt

2. September @ 14:00 - 17:30

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Details

  • Datum:
    2. September
  • Zeit:
    14:00 - 17:30

Konferenz zur Zukunft Europas:
Kultur- und Kreativwirtschaft für ein Europa der Vielfalt

 

>> zur Anmeldung

 

Nachhaltig, digital, vielfältig, sicher: Wie soll Europa in Zukunft aussehen? Seit Mai 2021 finden unter Vorsitz des Präsidenten des Europäischen Parlaments, des Präsidenten des Rates und der Präsidentin der Europäischen Kommission die „Konferenzen zur Zukunft Europas“ statt und widmen sich dieser Frage – gemeinsam mit den Bürger*innen. Am 02.09.2021 tritt auch das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in diesen internationalen Austauschprozess ein. Gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur- und Medien Monika Grütters und Expert*innen aus Medien, Kultur, Wirtschaft und Zukunftsforschung werden bei der digitalen „Konferenz zur Zukunft Europas: Kultur- und Kreativwirtschaft für ein Europa der Vielfalt“ Wege entwickelt, wie die Diversität in und mit Kultur- und Kreativwirtschaft noch weiter vorangetrieben werden kann. Die Erkenntnisse aus diesem Austausch werden anschließend den Initiator*innen der Konferenz zur Zukunft Europas zur Gestaltung des weiteren Prozesses zur Verfügung gestellt.

Welche Rolle spielen Diversität und Vielfalt für die Zukunft Europas und wie kann die Kultur- und Kreativwirtschaft hier einen Beitrag leisten? Welche Perspektiven innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft sind im Gegensatz zu anderen noch wenig oder gar nicht berücksichtigt, an welchen Stellen kann die Branche bereits als Vorreiterin agieren? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen im Anschluss an eine öffentlich gestreamte Paneldiskussion in drei Dialogräumen zu den Themen “Medien”, “Kultur” und “Wirtschaft & Netzwerke” erörtern und für den europäischen Dialog ausarbeiten.

Die Konferenz wird gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien umgesetzt und ist kostenfrei zugänglich. Sie können sich bei der Anmeldung entscheiden, ob Sie bei einem der Dialogräume dabei sein oder lediglich den Livestream verfolgen möchten.

 

Hier können Sie die Konferenz live mitverfolgen:

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Programm:

 

Moderation:

Susanne Stephani (sie/ihr)
Leitung Programme der Darstellenden und Bildenden Künste, Studienstiftung des deutschen Volkes

Susanne Stephani verantwortet seit 2009 die Förderung der Darstellenden Kunst (Leitung) und Bildenden Kunst (Co-Leitung) der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V., Deutschlands größtem Begabtenförderwerk mit 14.000 Stipendiat*innen. Zwischen 2010 und 2013 leitete sie zudem die Geschäftsstelle des „Studienkollegs zu Berlin“, eines Europaprogramms der Studienstiftung in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Sie war Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (2016-2019) und ist wiederkehrend Mitglied der Jury für Kultur- und Kreativpiloten. 2018 hat die studierte Kulturwissenschaftlerin in der ersten Runde des Programms „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen Kulturrats, unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Professor Monika Grütters, teilgenommen und baut aktuell mit weiteren ehemaligen Teilnehmer*innen ein Netzwerk zum Thema Geschlechtergerechtigkeit auf.

14:00 Uhr Begrüßung (öffentlicher Livestream)

Prof. Monika Grütters MdB (sie/ihr)
Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

in Münster geboren, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn. Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie an der Oper, im Verlagswesen und im Museumsbereich, bevor sie in großen Unternehmen für Kunst- und Kulturprogramme verantwortlich war. Von 1998 bis 2013 war sie Vorstand der Stiftung „Brandenburger Tor“. Seit 1999 ist sie Honorarprofessorin für Kulturmanagement an der Freien Universität Berlin. Monika Grütters war von 2016 bis 2019 Vorsitzende des CDU-Landesverbands Berlin. Seit Dezember 2016 gehört sie dem Präsidium der CDU Deutschland an. Von 1995 bis 2005 war Monika Grütters Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2009 bis 2013 als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien. Seit Dezember 2013 ist sie in zweiter Amtszeit Staatsministerin und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Julia Köhn (sie/ihr)
Projektleitung Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Seit 2020 hat Julia Köhn gemeinsam mit Johannes Tomm die Projektleitung für das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes übernommen. Zuvor war sie zunächst als regionale Ansprechpartnerin für Nordrhein-Westfalen und dann als Transfermanagerin und Programmkoordinatorin für das Kompetenzzentrum tätig. Darüber hinaus arbeitet Julia regelmäßig für weitere Projekte des u-instituts als Beraterin und Coach. Nach einem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und einigen Jahren fest und frei als Schauspielerin, verschlug es Julia nach Macao, wo sie als Unterwassertechnikerin beim Zirkus arbeitete. Berufsbegleitend absolvierte sie parallel dazu ihren MBA. Zurück in Europa war sie bei einer Unternehmensberatung tätig und arbeitete für eine Stiftung für Zeitgenössische Kunst in Wien, bevor sie 2015 zum u-institut kam.

Panel (öffentlicher Livestream)

Dr. Kati Ernst (sie/ihr)
Gründerin und Geschäftsführerin, ooia

Dr. Kati Ernst ist Gründerin und Geschäftsführerin von ooia, das seit 2018 mit innovativen Produkten für Frauen – sogenannte Female Centric Products – angestaubte Bereiche des Konsumgütermarktes aufrüttelt. Zuvor war sie über 10 Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey & Co., wo sie europaweit zu den Themen Strategie und Innovation beraten hat. Sie hält ein BWL Diplom und hat zum Thema Social Entrepreneurship promoviert. Zusammen mit ihrer Mitgründerin Kristine Zeller wurde sie nur ein Jahr nach der Gründung von der Bundesregierung als „Kreativpilot“ der deutschen Wirtschaft 2019 ausgezeichnet. 2020 wurde Dr. Kati Ernst sowohl mit dem German Startup Award gewürdigt als auch in die OMR Top50 aufgenommen. Sie ist Berliner Unternehmerin des Jahres 2020/21. Nachdem sie bereits in sieben Ländern gelebt hat, wohnt sie den Großteil des Jahres mit ihrer Familie in Berlin.

Malcolm Ohanwe (er/ihm)
Journalist & Moderator

Nach seinem Studium der Arabistik, Angelistik und Romanistik in München, volontiert Malcolm beim Bayerischen Rundfunk. Gemeinsam mit dem Journalisten Marcel Aburakia produziert er den Podcast „Kanackische Welle“ über Rassismus und kulturelle Identität. Malcolm arbeitete für das englischsprachige Programm der Deutschen Welle als politischer Korrespondent aus Nigeria. Seit Herbst 2019 ist er einer der Moderatoren der Sendung „RESPEKT“ bei ARD alpha. Als Teil des Host-Trios des Podcasts „Sack Reis“, spricht er einmal die Woche mit jungen Leuten aus der ganzen Welt über aktuelle Geschehnisse. 2021 wird Malcolm Teil des Reporterteams von #trending, dem Reportageformat für Auslandsberichterstattung des ZDF.

Tanja Schindler (sie/ihr)
Futurist, Founder Futures Spaces, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Association of Professional Futurists

Seit über sieben Jahren ist Tanja Schindler mit Leidenschaft und internationaler Anerkennung Futurist und verfügt über ein fundiertes Wissen und Erfahrungen im Bereich Foresight, Innovation, Leadership und Strategie. Ihren Doppel-Master-Abschluss MBA/Master of Strategic Foresight absolvierte sie mit Auszeichnung an der Swinburne University of Technology in Melbourne, Australien. Durch ihre Erfahrungen und internationale Anwendung von Foresight sieht Tanja die Welt aus verschiedenen Perspektiven und unterstützt andere Menschen mit der Zukunft und ihrer Unsicherheit umzugehen. Ihr Fokus liegt darauf, die Vorteile eines Futures Mindset hervorzuheben. Des Weiteren ist sie Founder und Guardian der globalen Community Futures Space. Dort erkundet Tanja mit Mitgliedern aus der ganzen Welt gemeinsam die Zukunft. Außerdem leitet sie Foresight Projekte für die EU Kommission, insbesondere mit Fokus auf partizipatorischer Zukunftsgestaltung. Seit Januar 2021 ist sie zudem stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Association of Professional Futurists. www.tanjafutureme.com
Foto Credits: Julia Zoooi

Franziska Weinreich (sie/ihr)
Juristische Mitarbeiterin GDBA, Diplomschauspielerin Franziska Weinreich 

Franziska Weinreich ist seit 2017 juristische Mitarbeiterin der GDBA (Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger). Sie ist ausgebildete Orchestermusikerin im Fach Posaune (Hochschule für Musik und Theater Rostock und Leipzig) und diplomierte Schauspielerin (HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig). Es folgten diverse Engagements an deutschen Theatern (u.a. Bochum, Göttingen, Berlin, Magdeburg). Seit 2015 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg, Schwerpunktexamen im Arbeits- und Sozialrecht. Franziska Weinreich ist Mitglied im DJB (Deutscher Juristinnen Bund).

www.buehnengenossenschaft.de

15:30 – 17:30 Uhr Dialogräume (nicht öffentlich)

 

Dialograum 1: Kulturwirtschaft

Welche Strukturen und Ansätze braucht es, um einen geschlechtergerechten und diversen Kulturbetrieb zu fördern?

Moderation & Methode:

Dr. Isabella Hermann (sie/ihr)
Kompetenzbildnerin für Zukunftsfragen

Isabella Hermann setzt sich als Rednerin, Autorin, Moderatorin und Kuratorin mit der Gestaltung von guten Zukünften auseinander. Dabei geht es nicht darum, ob ein bestimmtes Zukunftsszenario besonders plausibel oder eher unwahrscheinlich ist, sondern in welcher Zukunft wir als Individuen und Gesellschaft leben wollen. Einen besonderen Fokus nimmt das Science-Fiction-Genre ein, da dort gesellschaftliche und technische Hoffnungen und Ängste als Spiegel unserer Gegenwart verhandelt werden. Als promovierte Politikwissenschaftlerin fließt für Isabella Hermann in diesem Zusammenhang immer die Frage mit ein, wie wir freie und fortschrittliche Formen des demokratischen Zusammenlebens verwirklichen können.

www.popular-political-science.org

Dialograum 2:  Medien

Wie können die Medien zur Förderung einer diskriminierungsfreien Gesellschaft in Europa beitragen? Welche Rolle spielt dabei die neue Generation von Medienmacher*innen?

Moderation & Methode:

Wenzel Mehnert (er/ihm)
Berater und wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität der Künste Berlin und Technische Universität

Wenzel Mehnert ist Wissenschaftler, Berater und freiberuflicher Gedankenspinner. Er forscht zu Vorstellungen von der Zukunft, hilft Unternehmen dabei, Visionen und Leitbilder zu entwerfen und entwickelt spielerische und kreative Methoden, um die Zukunft zu erkunden. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin und der Technischen Universität bewegt er sich zwischen Technologie und Kunst mit einem Fokus auf Kultur, Gesellschaft und Unternehmertum.

Dialograum 3: Unternehmer*innentum und Netzwerke

Wie kann mehr Diversität in der kreativwirtschaftlichen unternehmerischen Welt gefördert werden? Was braucht die Kultur- und Kreativwirtschaft, um weiterhin Vorreiterin für Vielfalt und Innovation zu bleiben?

Moderation & Methode:

Nele Fischer (sie/ihr)
Beraterin, Coach und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Technische Universität

Nele Fischer studierte Medienwissenschaften in Potsdam und Cape Town, Südafrika, Zukunftsforschung in Berlin und Design Thinking an der DSchool Potsdam. Sie ist freiberufliche Beraterin und Coach für Organisationsentwicklung sowie Zukunftsgestaltung, ist in Forschung und Lehre in der Zukunftsforschung aktiv und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berlin Ethics Lab an der TU Berlin. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Schaffen und Nutzbarmachen von Gestaltungsspielräumen für Innovations- und Transformationsprozesse. Dazu arbeitet sie u.a. mit Ansätzen aus der Zukunftsforschung, Strategieentwicklung sowie mit agilen Arbeitsweisen. Zudem entwickelt sie sprachreflexive und spiel- bzw. erfahrungsbasierte Ansätze in der Zukunftsforschung. Nele hat mit Organisationen aus Privatwirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammengearbeitet.

www.linkedin.com/in/nele-fischer
Foto Credits: Benjamin Dirks

Anmeldung:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von app.guestoo.de zu laden.

Inhalt laden