Wie sehen Designer*innen die Zukunft nach Corona?

Gesellschaftliche Entwicklungen, Technologie und Kultur- und Kreativwirtschaft befinden sich seit jeher in starken Wechselbeziehungen zueinander. Ein Wertewandel, ein technischer Fortschritt oder eine zündende Idee bringt häufig auch in den anderen Bereichen Veränderungen hervor. Eine Ausnahmesituation wie die Corona-Pandemie, die einen Einschnitt auf vielen Ebenen darstellt, wirft daher besonders viele Fragen auf. Wie wird es danach weitergehen? Wie wird unser Leben aussehen? An vielen Orten werden bereits Zukunftsvisionen entworfen. Auch an solchen, an denen man es vielleicht erstmal nicht vermuten würde - wie dem Firmensitz des Waschmaschinenherstellers Miele.

Stellvertretend für viele Unternehmen, in denen Kreativwirtschaftler*innen maßgeblich die Zukunft mitgestalten, haben wir mit Andreas Enslin, Leiter des Design-Centers bei Miele, gesprochen. Er hat uns von dem unternehmensübergreifenden Projekt Universal Home erzählt, das sich mit dem Wohnen der Zukunft beschäftigt, und von den Szenarien, die sie als Grundlage für ihre Zukunftsentwürfe nutzen.

Credits

Text: kreativ_admin_bund

Fotos:

Anstehende Veranstaltungen

  1. Sommerpavillon der Kultur- und Kreativwirtschaft

    17. Juni - 30. September
  2. Wissenschaftscamp: Universität der Zukunft

    17. Juni - 18. Juni
  3. Finale des Creative Lab #7 Kreislaufwirtschaft

    11. Juli, 17:00 - 21:30

Credits

Text: kreativ_admin_bund

Fotos:

Wie trägt Kultur- und Kreativwirtschaft zu mehr Kreislaufwirtschaft bei?

Prinzipien aus der Natur abzuschauen hat schon viele Erfindungen hervorgebracht. Insbesondere Kreislaufsysteme der Natur sind Vorbilder für ein nachhaltigeres Leben. Die Umgestaltung unserer Wirtschaft zu einem kreislaufwirtschaftlichen System stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die nur branchenübergreifend und ganzheitlich gelöst werden kann. Im Unterschied zum deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“, der sich auf den Umgang mit Abfall fokussiert, ist der englische Begriff „Circular Economy“ (also „zirkuläres Wirtschaften“) bereits viel weiter gefasst und betrachtet das gesamte Produktsystem. Hier geht es um durchdachte Kreisläufe von Anfang an, die bereits beim Design von Produkten beginnt.

Innovative Ideen und praktische Ansätze für zirkuläres Wirtschaften finden sich schon seit Jahren in der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum Beispiel in der Architektur, im Produkt- und Materialdesign, der Film- und Veranstaltungsindustrie sowie dem Modemarkt. Viele Beispiele werden Sie in diesem Magazinschwerpunkt kennenlernen können

In unserer Kurzreportage zur Kreislaufwirtschaft haben wir diesmal mit Architekt*innen Sandra Düsterhus (Point.Architektur) und Martin Haas (haascookzemmrich) über die Ansätze bei ihren Projekten in der Außen- und Innenarchitektur gesprochen und was der Fokus auf Kreislaufwirtschaft auch für die Gestaltung bedeutet.