Screenshot Clip Fachkräfte

Neue Wege in die Kultur- und Kreativwirtschaft

Aus zahlreichen Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft werden zunehmende Fachkräfteengpässe gemeldet: Eine Problematik, mit der sich aktuell viele Branchen beschäftigen müssen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von fehlenden Matching-Möglichkeiten und gezielten Kampagnen zur Nachwuchsfindung bis hin zur Notwendigkeit, das aktuell vorherrschende Mindset in Wirtschaft und Gesellschaft zu überdenken. Wie können wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen, die im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel stehen, bewältigt werden? Darum geht es in der Frühlings-Ausgabe unseres Magazins.

In unserer Kurzreportage geht es diesmal um neue Wege in die Kultur- und Kreativwirtschaft. Wie sehen zeitgemäße Ausbildungswege aus? Und was ist, wenn manche Berufsbilder zu unbekannt sind, um als berufliche Option entdeckt zu werden – oder überhaupt noch gar nicht existieren? Am Beispiel der Teilbranche Film haben wir uns den Aspekt genauer angeschaut und mit Janna Bardewyck (HR Managerin) und Sebastian Höne (Trainee Aufnahmeleitung) von der Ufa Academy gesprochen. Außerdem haben wir den Gründer und Geschäftsführer Sönke Kirchhof (IN.VR SPACE) gefragt, wie es dazu kam, dass er den neuen offiziellen Ausbildungsgang für immersive Mediengestaltung entwickelt hat.

Credits

Text: kreativ_admin_bund

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Anstehende Veranstaltungen

  1. Sommerpavillon der Kultur- und Kreativwirtschaft

    17. Juni - 30. September
  2. Wissenschaftscamp: Universität der Zukunft

    17. Juni - 18. Juni
  3. Finale des Creative Lab #7 Kreislaufwirtschaft

    11. Juli, 17:00 - 21:30

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Text: kreativ_admin_bund

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Wie trägt Kultur- und Kreativwirtschaft zu mehr Kreislaufwirtschaft bei?

Prinzipien aus der Natur abzuschauen hat schon viele Erfindungen hervorgebracht. Insbesondere Kreislaufsysteme der Natur sind Vorbilder für ein nachhaltigeres Leben. Die Umgestaltung unserer Wirtschaft zu einem kreislaufwirtschaftlichen System stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die nur branchenübergreifend und ganzheitlich gelöst werden kann. Im Unterschied zum deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“, der sich auf den Umgang mit Abfall fokussiert, ist der englische Begriff „Circular Economy“ (also „zirkuläres Wirtschaften“) bereits viel weiter gefasst und betrachtet das gesamte Produktsystem. Hier geht es um durchdachte Kreisläufe von Anfang an, die bereits beim Design von Produkten beginnt.

Innovative Ideen und praktische Ansätze für zirkuläres Wirtschaften finden sich schon seit Jahren in der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum Beispiel in der Architektur, im Produkt- und Materialdesign, der Film- und Veranstaltungsindustrie sowie dem Modemarkt. Viele Beispiele werden Sie in diesem Magazinschwerpunkt kennenlernen können

In unserer Kurzreportage zur Kreislaufwirtschaft haben wir diesmal mit Architekt*innen Sandra Düsterhus (Point.Architektur) und Martin Haas (haascookzemmrich) über die Ansätze bei ihren Projekten in der Außen- und Innenarchitektur gesprochen und was der Fokus auf Kreislaufwirtschaft auch für die Gestaltung bedeutet.