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Wie sieht Antidiskriminierungsarbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft aus?

Nachdem sich der letzte Magazinschwerpunkt damit beschäftigt hat, wie Zukünfte entwickelt werden, widmet sich das Magazin diesmal verstärkt den Menschen, die hinter den Zukünften und Ideen stecken und die Branche mit ihren Werten und Methoden prägen. Wer sind sie? Mit welcher Motivation werden sie in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig? Wie schaffen Sie sich Zugang? Und wie steht es nach zwei Jahren Pandemie um die Branche, in die sie sich begeben?

Die aktuelle Kurzreportage begleitet drei Personen an ihren Arbeitsplatz, die sich für mehr Inklusion in der Gesellschaft, insbesondere aber auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft einsetzen. Denn noch immer gibt es marginalisierte Personengruppen, die ein- oder mehrfach von struktureller Diskriminierung betroffen sind. In der Branche werden auf verschiedenen Wegen Möglichkeiten ausprobiert, dies zu ändern. So haben auch Sophya Frohberg (Kuration & Outreach, Gropius Bau) genau wie Julia Gudzent und Demba Sanoh (Gründungsteam, misc) einen eigenen Ansatz gefunden, Antidikriminierungsarbeit zu leisten.

Credits

Text: kreativ_admin_bund

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Anstehende Veranstaltungen

  1. Panel zur Fachkräftesicherung beim German Creative Economy Summit

    6. März - 7. März
  2. Wissenschaftliche Fachkonferenz 2024: Berufsbilder der Kultur- und Kreativwirtschaft im Wandel

    19. März, 10:00 - 16:15

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Text: kreativ_admin_bund

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Wie trägt Kultur- und Kreativwirtschaft zu mehr Kreislaufwirtschaft bei?

Prinzipien aus der Natur abzuschauen hat schon viele Erfindungen hervorgebracht. Insbesondere Kreislaufsysteme der Natur sind Vorbilder für ein nachhaltigeres Leben. Die Umgestaltung unserer Wirtschaft zu einem kreislaufwirtschaftlichen System stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die nur branchenübergreifend und ganzheitlich gelöst werden kann. Im Unterschied zum deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“, der sich auf den Umgang mit Abfall fokussiert, ist der englische Begriff „Circular Economy“ (also „zirkuläres Wirtschaften“) bereits viel weiter gefasst und betrachtet das gesamte Produktsystem. Hier geht es um durchdachte Kreisläufe von Anfang an, die bereits beim Design von Produkten beginnt.

Innovative Ideen und praktische Ansätze für zirkuläres Wirtschaften finden sich schon seit Jahren in der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum Beispiel in der Architektur, im Produkt- und Materialdesign, der Film- und Veranstaltungsindustrie sowie dem Modemarkt. Viele Beispiele werden Sie in diesem Magazinschwerpunkt kennenlernen können

In unserer Kurzreportage zur Kreislaufwirtschaft haben wir diesmal mit Architekt*innen Sandra Düsterhus (Point.Architektur) und Martin Haas (haascookzemmrich) über die Ansätze bei ihren Projekten in der Außen- und Innenarchitektur gesprochen und was der Fokus auf Kreislaufwirtschaft auch für die Gestaltung bedeutet.