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Was wäre, wenn…?

Was wäre, wenn... alle Menschen zukünftig schon in der Schule ein Fremdsprachenmodul namens "Pflanzenkommunikation" belegen würden, um die Natur besser zu verstehen: Würde es zu mehr Wertschätzung führen? Oder was wäre, wenn wir mittels einer Maschine in unseren heimischen Küchen ganz einfach sämtliche existierenden Geschmacke der Welt erzeugen könnten: Ist es eine verlockende Vorstellung? Oder gibt es da doch einen Haken?

Solche Ideen für Zukünfte zu entwickeln ist die Aufgabe von Dodo Vögler (Ellery Studios) und Lynn Harles & Marie Lena Heidingsfelder (Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI)). Wobei - das stimmt nicht ganz: Vielmehr schaffen sie Räume, um sich miteinander darüber auszutauschen, was solche Zukünfte konkret bedeuten würden. Damit die Ideen greifbarer werden, holen sie sie in die Gegenwart, zum Beispiel mit Hilfe von Storytelling oder ersten Prototypen. Ihre sogenannten Artefakte aus der Zukunft sind der Ausgangspunkt für differenzierte Debatten darüber, welche Zukünfte erstrebenswert sind - und welche nicht. Im Video erklären sie, was die kreativwirtschaftlichen Methoden sind und wie mehr gesellschaftliche Beteiligung beim Entwerfen von Zukünften möglich wäre.

Credits

Text: kreativ_admin_bund

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Anstehende Veranstaltungen

  1. Sommerpavillon der Kultur- und Kreativwirtschaft

    17. Juni - 30. September
  2. Finale des Creative Lab #7 Kreislaufwirtschaft

    11. Juli, 17:00 - 21:30

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Text: kreativ_admin_bund

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Wie trägt Kultur- und Kreativwirtschaft zu mehr Kreislaufwirtschaft bei?

Prinzipien aus der Natur abzuschauen hat schon viele Erfindungen hervorgebracht. Insbesondere Kreislaufsysteme der Natur sind Vorbilder für ein nachhaltigeres Leben. Die Umgestaltung unserer Wirtschaft zu einem kreislaufwirtschaftlichen System stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, die nur branchenübergreifend und ganzheitlich gelöst werden kann. Im Unterschied zum deutschen Begriff „Kreislaufwirtschaft“, der sich auf den Umgang mit Abfall fokussiert, ist der englische Begriff „Circular Economy“ (also „zirkuläres Wirtschaften“) bereits viel weiter gefasst und betrachtet das gesamte Produktsystem. Hier geht es um durchdachte Kreisläufe von Anfang an, die bereits beim Design von Produkten beginnt.

Innovative Ideen und praktische Ansätze für zirkuläres Wirtschaften finden sich schon seit Jahren in der Kultur- und Kreativwirtschaft, zum Beispiel in der Architektur, im Produkt- und Materialdesign, der Film- und Veranstaltungsindustrie sowie dem Modemarkt. Viele Beispiele werden Sie in diesem Magazinschwerpunkt kennenlernen können

In unserer Kurzreportage zur Kreislaufwirtschaft haben wir diesmal mit Architekt*innen Sandra Düsterhus (Point.Architektur) und Martin Haas (haascookzemmrich) über die Ansätze bei ihren Projekten in der Außen- und Innenarchitektur gesprochen und was der Fokus auf Kreislaufwirtschaft auch für die Gestaltung bedeutet.