Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes war zu Gast auf der deGUT. Gründerinnen und Gründer konnten sich von den vielfältigen Methoden und Techniken der Kultur- und Kreativwirtschaft inspirieren lassen.

Welche Anlaufstellen muss ich als Gründer kennen? Wie und wo knüpfe ich die richtigen Kontakte? Wie weit muss meine Geschäftsidee sein, um anfangen zu können? Auf diese oder ähnliche Fragen fanden Anfang Oktober auf der deGUT in der Arena Berlin zahlreiche Besucher Antworten. Die Messe wendet sich an Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen. Über 130 Ausstellern boten zwei Tage lang fundiertes Wissen, Beratung und Kontakt zu Gleichgesinnten, Förderern und Mentoren an.

Auch das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes war mit dabei. Als Teil des Standes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) konnten sich Gründerinnen und Gründer hier von den vielfältigen Methoden und Techniken der Kultur- und Kreativwirtschaft inspirieren lassen.

Plattform für Netzwerk und Dialog

Neben der Frage nach Fördermitteln suchten viele Besucherinnen und Besucher eine Plattform für Netzwerk und Dialog. „Mir ist es wichtig, Anlaufstellen und Netzwerke zu finden, wo ich mich mit anderen Gründern austauschen kann. So kann man gegenseitig voneinander lernen und merkt, dass andere vor ähnlichen Herausforderungen stehen“, sagt eine Unternehmerin.

Die deGUT ist in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten und größten Messe rund um Existenzgründung und Unternehmertum in Deutschland geworden. Hier wird nahezu das gesamte Gründungs- und Unternehmerspektrum abgebildet, somit spricht die Messe Unternehmer an, bei denen die Gründung kurz bevorsteht genauso an, wie Unternehmer, die bereits seit Jahren erfolgreich am Markt sind.

Credits

Text: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Fotos: deGUT/André Wagenzik

Anstehende Veranstaltungen

  1. Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft für Mittelstand & Industrie

    28. Januar @ 15:00 - 18:00

Credits

Text: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Fotos: deGUT/André Wagenzik

Wie sieht werteorientierte Unternehmensführung in der Umsetzung aus?

Wir haben mit Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführender Gesellschafter Näder Holding, gesprochen und ihn gefragt, ob Werte Innovationen treiben können, welche Rolle kreativwirtschaftliche Methoden wie 3D-Druck oder Augmented Reality bei ihrer Arbeit spielen, welche Vision er mit der Wiederbelebung des Areals um die Berliner Bötzow-Brauerei verfolgt und was er tut, wenn eine Idee doch mal scheitert.

In langer Familientradition beschäftigt sich Ottobock SE & Co. KG als Teil der Näder Holding mit Prothesen, Orthesen, Rollstühlen und Mobilität bei neurologischen Krankheiten. Neben dem orthopädischen Bereich gehört auch die fachliche Unterstützung bei Themen wie „Leben mit Beinamputation“ zu dem Portfolio von Ottobock. Kennzeichnend für die Firmenepoche unter Hans Georg Näder sind technologische Innovationen, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt sehen, und die Installation eines globalen Unternehmens-Netzwerks, das für fundamentale Werte wie Vertrauen und Verlässlichkeit im Umgang mit Kund*innen und Mitarbeiter*innen eintritt. Die Arbeit des Unternehmens ist nicht nur funktionell von Bedeutung, sondern ermöglicht vielen Menschen eine barriereärmere Teilhabe am sozialen Alltag. Einige bringt Ottobock sogar an die Weltspitze des Sports, wie den mehrfachen Paralympics-Sieger und Weltrekordler in der Leichtathletik Heinrich Popow.